(openPR) Die Unternehmensgruppe PVS Rhein-Ruhr, insbesondere deren PriA Dienstleistungen im Gesundheitswesen, setzt auf eine effiziente Zusammenarbeit mit dem Netzwerk der Rückenschmerzexperten in Deutschland „FPZ“. Dies machte der Vortrag von Dr. Frank Schifferdecker-Hoch, Vorstandsmitglied, FPZ AG, auf dem Gesundheitskongress des Westens einmal mehr deutlich. Er referierte an dem konkreten Beispiel der Rückenschmerztherapie, wie „Patientenversorgung aus einem Guss“ zum Nutzen von Patienten, Leistungserbringern und Kostenträgern gestaltet werden kann.
Die „Patientenversorgung aus einem Guss“ ist ein strategisches Wettbewerbsinstrument, mit dem es gelingt, chronische Erkrankungen langfristig und nachhaltig in den Griff zu bekommen. Dabei werden sowohl medizinische Behandlungswege optimiert, Schnittstellen besser überwunden und neue Verantwortlichkeiten auf weitere Akteure übertragen. Denn auch der Präventionspartner und der Versicherte müssen am Behandlungsgeschehen stärker beteiligt werden. Nur allein der Medizin die Last der Gesundheit aufzuerlegen, führt zu einer einseitigen Betrachtung, denn der Patient sollte auch seinen Teil dazu beitragen.
Da Gesundheit eine Grundvoraussetzung für unsere Gesellschaft und eine starke Volkswirtschaft ist, müssen weitere Akteure in den Gesundheitsprozess eingebunden werden. Dr. Schifferdecker-Hoch sprach in diesem Zusammenhang von einer „synthegrierten“ Versorgung. Denn Prävention und Medizin sollten in einen Gesamtablauf zum Wohle des Patienten integriert werden.
Das FPZ und die IGOST haben hierzu bereits 2005 ein standardisiertes 3-Ebene-Modell entwickelt und in den Jahren 2006 bis 2009 bundesweit an 82 Standorten etabliert. Mehr als 1.750 Ärzte arbeiten seitdem gemeinsam an der Volkskrankheit „Rückenschmerz“. Mittlerweile wurden über 17.000 Patienten in dieses Versorgungsprogramm eingebunden. Eine wissenschaftliche Auswertung führte zu folgenden Ergebnissen:
Pro Fall und Kalenderjahr werden 1.562 EUR in den Bereichen Heil- und Hilfsmittel, Medikamente, stationäre Krankenhausaufenthalte, Arbeitsunfähigkeit, Lohnfortzahlung und Arzthonorare eingespart.
Darüber hinaus hat die FPZ AG ein zweites Versorgungsmodell für Patienten mit chronischen Rückenschmerzen und Arbeitsunfähigkeit entwickelt. Da der chronische Rückenschmerz seit Januar 2009 nicht im MORBI RSA enthalten ist, müssen gesetzliche Krankenkassen Lösungswege finden, mit denen sie die Patienten wirtschaftlich vernünftig versorgen können. Den chronischen Rückenschmerz unstrukturiert in der Regelversorgung behandeln zu lassen, führt unausweichlich in eine eskalierende Finanzsituation. In diesem Versorgungsmodell schreiben Krankenkassen Versicherte gezielt in die Versorgungsstruktur ein. Spezialisierte Schmerzpraxen nehmen die Patienten auf, führen ein Assessment durch und übergeben die Patienten sofort in eine strukturierte Intensivversorgung.
Im Anschluss an die medizinischer Versorgung folgt dann der zweite entscheidende Schritt, der eine bessere Verzahnung von Medizin und Nachsorge ermöglicht: die syntegrierte Versorgung. Sie ermöglicht einen Gesamteinblick in weitere Risikofaktoren und die weiteren Schritte zur Optimierung des Gesundheitszustandes der Patienten.







