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Anrechnung von Schulleistungen der Beruflichen Oberschule an der Hochschule

31.03.200908:42 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Anrechnung von Schulleistungen der Beruflichen Oberschule an der Hochschule
Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle und VLB-Landesvorsitzender Jürgen Wunderlich
Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle und VLB-Landesvorsitzender Jürgen Wunderlich

(openPR) Kultusminister stellt Modellversuch in Aussicht

Bei seinem Besuch auf der 4. Arbeitstagung für Lehrkräfte an Fachoberschulen und Berufsoberschulen des Verbands der Lehrer an beruflichen Schulen in Bayern (VLB) am 28.03.2009 im schwäbischen Friedberg, äußerte sich der bayerische Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle in Sachen Beruflicher Oberschule vor den rund 200 Schulleitern und Lehrkräften gleich zu mehreren drängenden Themen konkret.



Als Quantensprung wertet der VLB dabei die Tatsache, dass vom Kultusminister ein Modellversuch zur Anerkennung von Vorleistungen aus der Beruflichen Oberschule an den Hochschulen in Aussicht gestellt wurde. Dieser Aussage vorausgegangen war ein Impulsreferat des Augsburger Hochschulpräsidenten Prof. Dr. Hans Schurk, in dem er die Anrechnung von Leistungen der Beruflichen Oberschule an den Hochschulen in die Diskussion brachte. Minister Spaenle griff dieses Thema kurzerhand auf und stellte einen bayerischen Modellversuch in nächster Zeit in Aussicht.

abl-Präsident und VLB-Landesvorsitzender Jürgen Wunderlich sieht damit langjährige Forderungen des VLB zumindest ansatzweise erfüllt. So würden damit nicht nur die Leistungen der Beruflichen Oberschule in der Öffentlichkeit stärker anerkannt, sondern vor allem auch Studienzeiten dort sinnvoll verkürzt, wo bereits fundierte Kenntnisse und Fertigkeiten der Studenten aus der Beruflichen Oberschule bestünden.

Weiter ging Spaenle in seiner Festrede auf die Bekanntheit der Beruflichen Oberschule bei den Eltern ein. Da 14 von 15 Wegen über das berufliche Schulwesen zur Allgemeinen Hochschulreife führen und über 40 % der Hochschulzugangsberechtigten auf diese Weg an Hochschulen und Universitäten gelangen, müssen die optimalen Möglichkeiten mit einem Abschluss der Beruflichen Oberschule der Öffentlichkeit weit stärker als bisher vor Augen geführt werden, so der Kultusminister weiter.
Dies bekräftigte auch Jutta Kloth, Landesvorsitzende der Elternvereinigung, deren Sohn auf diesem Wege erfolgreich in den Beruf kam.
Wunderlich lobte in diesem Zusammenhang ausdrücklich, dass der Kultusminister die Erhöhung des Bekanntheitsgrades der Beruflichen Oberschule zur Chefsache erklärt. Es müssten dabei aber vor allem die Eltern vor dem „Übertritt“ in der 4. Klasse informiert werden, dass der ‚berufliche Weg’ zum Abitur mehr als nur eine Alternative zum Königsweg über das Gymnasium ist.
Auf die Unterstützung des VLB könne sich der Minister dabei verlassen, bekräftigte Wunderlich.

Als Gastgeschenk brachte der Minister 179 zusätzliche Planstellen an Beruflichen Oberschulen zum Schuljahr 2009/10 mit. VLB-Landesvorsitzender Jürgen Wunderlich bedankte sich im Namen aller Kolleginnen und Kollegen, wies aber auch deutlich darauf hin, dass dies nur ein erster Schritt in der vom Minister angekündigten, konsequenten, langjährigen und an der Wirtschaft ausgerichteten Personalentwicklung sein kann.

Das umstrittene Gutachten des Wissenschaftlich-Technischen-Beirats der bayerischen Staatsregierung (WTB) kommentierte der Minister lapidar mit den Worten:
„Da die Beruflichen Schulen nicht explizit genannt sind, betrifft es diesen Schultyp auch nicht.“

Der VLB vertritt die Interessen von rund 10 000 Lehrkräften an Beruflichen Schulen in Bayern. Im Zusammenschluss der Arbeitsgemeinschaft bayerischer Lehrerverbände (abl) mit den Partnerverbänden Verband der Lehrer an beruflichen Schulen in Bayern (VLB), Bayerischer Philologenverband (bpv), Bayerischer Realschullehrerverband (BRLV) und Katholische Erziehergemeinschaft in Bayern (KEG) gehören der Interessengemeinschaft rund 60.000 bayerische Lehrkräfte an.

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