(openPR) DWS wird im Vertrieb als die beste Fondsgesellschaft in Deutschland gesehen, gefolgt von Carmignac Gestion und Dr. Jens Ehrhardt. Die Vertriebserwartungen an die weitere Entwicklung des Anlagevolumens im Publikumsfondsmarkt in Deutschland sind für 2009 leicht rückläufig (-1,9%), auf 3 bis 5 Jahre jedoch wieder steigend (+11,6%).
Dies sind zwei Ergebnisse der großen Investmentfonds-Studie in der Finanzdienstleistungsindustrie der Unternehmensberatung MC4MS und des Lehrstuhls Bankbetriebslehre der Universität Mainz. Im Rahmen der von FONDS professionell als Medienpartner begleiteten Studie wurden 374 Personen aus dem Vertrieb sowie zentrale Verantwortliche im Januar und Februar 2009 umfangreich befragt.
Mit der Investmentfonds-Studie ist es gelungen, empirisch eine detaillierte Analyse der Anforderungen an Fondsanbieter hinsichtlich des Vertriebs von Investmentfonds aus Sicht von Banken & Sparkassen, unabhängigen Finanzdienstleistern, unabhängigen Vermögensverwaltern und Versicherungen zu erheben. Von den 374 befragten Personen bezeichnen sich 35% selbst als Hauptentscheider bei der Auswahl von Fondanbietern.
Überraschend ist das positive Abschneiden von kleineren Fondsgesellschaften, die sich erfolgreich gegen weitaus größere Wettbewerber positionieren konnten. Während mit der „DWS“ ein großer, etablierter Player von der Mehrzahl der Befragten als der beste Fondsanbieter in Deutschland wahrgenommen wird, konnte sich mit „Carmignac Gestion“ ein kleineres Institut den zweiten Platz sichern. Unter den Hauptentscheidern bei der Fondsanbieterauswahl kommt „Carmignac Gestion“ sogar auf den ersten Platz.
Marc Ahlers, Managing Director MC4MS: „ Es ist sehr erfreulich, wie die erst 1989 gegründete, unabhängige französische Carmignac Gestion es geschafft hat, sich auch im deutschen Markt zu etablieren, zeigt es doch, dass durch Produktqualität auch im hartumkämpften und durch Verbünde zum Teil gegen Drittanbieter abgeschotteten Markt relativ schnell Erfolge in der Wahrnehmung des Vertriebs erzielt werden können.
Bei der Auswahl von Fondsgesellschaften setzt man im Vertrieb in erster Linie auf die Produktqualität, gefolgt vom Faktor „Marke und Image“ sowie die „Produktpalette“. Innerhalb der Produktqualität sind es die Leistungsfaktoren „Performance der Produkte“ sowie auf den vorzuweisenden „Track record der Produkte“.
Prof. Dr. Dietmar Leisen, Inhaber des Lehrstuhls Bankbetriebslehre der Johannes Gutenberg-Universität Mainz: „Die ausgesprochen hohe Teilnehmerzahl ermöglicht uns eine aussagekräftige Analyse des Fonds-Vertriebs in Deutschland. Für das aus Vertriebssicht wichtigste Erfolgskriterium ‚Produktqualität einer Fondsgesellschaft’ wurde die Performance der letzten Jahre als das wichtigste Entscheidungskriterium genannt. Überraschenderweise haben ‚Auszeichnungen und Awards’ hingegen eine deutlich geringere Bedeutung im Drittvertrieb!“
Anlage zu den Studieninhalten:
Was ist das Besondere an der Studie?
Das Besondere an der Studie ist zum einen die inhaltliche Tiefe und zum anderen die auf Grund der sehr hohen Beteiligung möglichen umfangreichen Segmentauswertungen nach Teilnehmertypen. Folgende Themenbereiche wurden in der Investmentfonds-Studie detailliert analysiert:
Einstellung/Markteinschätzung: z.B. Einschätzung zur weiteren Entwicklung des Investmentfondsvolumens, Einstellung zum Drittvertrieb bzw. Third-Party-Vertrieb
Bekanntheit: z.B. wie bekannt sind die Fondsgesellschaften die Allianz Global Investors, AXA Investment Managers, Blackrock, Carmignac Gestion, Cominvest, Deka, Dr. Jens Ehrhardt (DJE), DWS, F&C Investments, Fidelity, Fortis Investments, Frankfurt Trust, ING Investment Manager, Pictet, Nordea, , Invesco, Metzler, Franklin Templeton Investments, Pioneer, M&G J.P. Morgan, Schroders, Oppenheim Trust, threadneedle, SEB, Warburg Invest und Union Investment.
Kundenempfehlung: z.B. welche Fondsgesellschaften werden empfohlen?
Leistungsfaktoren: z.B. wie wichtig sind jeweils bestimmte Leistungen einer Fondsgesellschaft?
KAG-Bewertung: z.B. wie werden führende KAG bewertet?
Neben den Gesamtergebnissen über alle Befragten konnten zudem auch Teilsegment-analysen nach „Art des Finanzdienstleisters“ (1), „nach Typus innerhalb von Banken/Sparkasse“ (2) nach Typ des „unabhängigen Finanzdienstleisters“ (3), nach „Tätigkeit im Kundensegment“ (4),nach der Funktion (5) sowie nach der Rolle bei der Fondsanbieterauswahl (6) durchgeführt werden mit folgenden Segmentvergleichen:
(1) Banken/Sparkassen vs. Unabhängige Finanzdienstleister, Unabhängige Vermögensverwalter vs. Versicherungen
(2) Private Geschäftsbanken vs. Sparkassen vs. Volksbanken
(3) Finanzvertriebe vs. Pools vs. freie Berater
(4) Retail Banking vs. Private Banking vs. Private Wealth Management
(5) Vertrieb vs. Zentrale (Produktmanagement, Marketing…)
(6) Personen ohne Einflussnahme vs. Beeinflußer vs. Mitentscheider vs.Hauptentscheider
Für wen sind die Studienergebnisse relevant?
Für alle Unternehmen, die in der Wertschöpfungskette von der Produktion bis zum Vertrieb von Investmentfonds in Deutschland tätig, bieten die Studienergebnisse einen deutlichen Mehrwert. Einen besonderen Nutzen erbringt die Studie dabei für alle Fondsgesellschaften, die in Deutschland Investmentfonds vertreiben oder zukünftig vertreiben wollen, speziell im third-party-Vertrieb. Die Wichtigkeit der hierfür ggü. Vertriebspartnern zu erbringenden Leistungen wird sehr detailliert analysiert.
Im Rahmen der Studie wurden die führenden Fondsgesellschaften hinsichtlich deren Bekanntheit und Empfehlung an Kunden bewertet. Die drei großen Player im Drittvertrieb Allianz Global Investors, DWS und Fidelity wurden zudem auch detailliert über alle Leistungsfaktoren bewertet. Für Fondsgesellschaften, die zusätzlich auch explizit in der Studie bewertet werden, ist der Nutzen dementsprechend sogar doppelt.











