(openPR) Workshop Kurzfilm International 2009
Oberhausen, Lichtburg Filmpalast
4. – 5. Mai 2009, jeweils 10.00 – 18.00 Uhr
Der diesjährige Workshop Kurzfilm International wird etwa 40 Highlights aus dem Programm der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen 2009 präsentieren und zur Diskussion stellen.
Am ersten Tag nach dem Block der Kinder- und Jugendfilme (KiJuKi) findet eine medienpädagogische Diskussionsrunde zu dem Programm des KiJuKi statt. Zu dieser Gesprächsrunde werden auch die FilmemacherInnen eingeladen.
Der zweite Workshoptag startet mit dem Podiumthema: Wer macht mit? Kulturelle Partizipation als Leitbild?
Immer noch steht die Forderung, Kunst und Kultur auch denen nahe zu bringen, die nur schwer einen Zugang dazu finden. Hier stellen sich Fragen nach Vermittlung, Qualitätsmaßstäben, Marketing und Bildung. Wer ist zuständig – Bildungseinrichtungen, Kulturschaffende, Politik?
Künstlerinnen und Künstler stellen Projekte vor und diskutieren mit einem Experten interkulturelles Lernen und sozialen Wandel.
Mit Leonie Baumann, Direktorin Neue Gesellschaft für bildende Kunst (Berlin), Andreas Lang, Public Works (London), Matthias Lilienthal, Intendant Hebbeltheater am Ufer (Berlin), Paul Mecheril, Professor für interkulturelles Lernen und sozialen Wandel, Universität Innsbruck.
Moderation: Gesa Reisz, Fachbereichsleiterin Gesellschaft und Politik Volkshochschule Oberhausen
Nach dem Programm des Workshops findet am Dienstag um 17.00 Uhr die Premiere des Kurzfilms „Betreten auf eigene Gefahr – Jugend in Oberhausen“, 2008/09, 12. Min. Der Kurzfilm ist eine Sozialreportage des Käthe Kollwitz Berufskollegs, Oberhausen über Spielplatznutzung bzw. die Nutzungsmöglichkeiten des öffentlichen Raums durch Jugendliche in Oberhausen. Anschließend findet eine Diskussion mit Schülern/AG-Film des Berufskollegs statt.
Info und Anmeldung:
Arnold Hildebrandt
LAG Lokale Medienarbeit NRW e.V.
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Über das Unternehmen
Die Landesarbeitsgemeinschaft Lokale Medienarbeit NRW e.V. (LAG LM) besteht seit 1979 und hat heute rund 150 Mitglieder, die in der nichtkommerziellen Medienarbeit und Medienbildung in den Regionen und Kommunen in Nordrhein-Westfalen aktiv sind. Die Mitgliedsorganisationen leisten eigenständige kulturelle, soziale, politisch-bildende und pädagogische Medienarbeit vor Ort.
Als Fachstelle ist die LAG LM für eine landesweite Vernetzung und Koordinierung der vielfältigen Medienarbeit verantwortlich. Sie führt in Kooperation mit Akteuren der Medienarbeit landesweite Projekte durch und unterstützt lokale und regionale Organisationen bei der Konzeption, Planung und Durchführung von Medienprojekten. Diese finden statt in den Sparten Film, Fernsehen, Video, Fotografie, Audio, Radio, Computer, Internet und Multimedia.
Darüber hinaus ist die LAG LM die politische und inhaltliche Interessenvertretung der Medienarbeit und Medienbildung in NRW. In Kooperation mit anderen Akteuren setzt sich die LAG LM für die Förderung und Weiterentwicklung medienpädagogischer Konzepte, Strukturen und Projekte ein und berät Entscheidungsträger auf fachlicher und strategischer Ebene.
Das konkrete Ziel der von der LAG LM vertretenen Medienarbeit ist die Vermittlung kritischer, an zukünftigen Entwicklungen und den Interessen der Zielgruppen orientierte Medienkompetenz.
Im Mittelpunkt dieser aktiven und kreativen medienpädagogischen Arbeit stehen vor allem Kinder, Jugendliche, Eltern, Senioren sowie Pädagogen und Pädagoginnen der Kinder- und Jugendarbeit.
Die Zielgruppen werden beim rezeptiven und aktiven Umgang mit Medien so unterstützt und qualifiziert, dass sie produktiv, aktiv und reflektierend die Vorteile und den Nutzen, aber auch die Risiken und den Einfluss der Medien einzuschätzen wissen.