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Informationspflicht zu Provisionen scheitert an alten Provisionssystemen

19.03.200916:58 UhrIT, New Media & Software

(openPR) (Horst / 19.03.2009) Inzwischen fordern höchstrichterliche Urteile immer wieder eine höhere Transparenz der Provisionen, die Verkäufer bei Finanzprodukten erhalten. Dies hatte gerade erst wieder der Bundesgerichtshof in einem aktuellen Fall entschieden und Kunden Schadenersatzansprüche zugebilligt. Die geforderte Offenlegung von Vermittlungsprovisionen setzt allerdings voraus, dass die Unternehmen über entsprechende Provisionsabrechnungssysteme verfügen, die eine solche Transparenz leisten. Dies ist nach einer aktuellen Erhebung der Nord-Soft GmbH jedoch häufig keineswegs der Fall. Gegenwärtig sind sogar 8 Prozent weniger Unternehmen mit ihrer Provisionssoftware zufrieden als vor einem Jahr. Sehr gute Noten haben sogar nur 19 Prozent gegeben.



„Insbesondere wenn beim Verkauf eines Finanzprodukts Provisionen gesplittet werden und mehreren Firmen oder Personenkreisen zukommen, ist die geforderte Transparenz ohne ein modernes Provisionssystem kaum zu erreichen“, urteilt Peter Höhns, Kundenmanager von Nord-Soft. Dafür mangele es bei den mehrheitlich im Markt befindlichen veralteten Systemen meist an einem bedarfsgerechten und leicht bedienbaren Funktionsumfang. „Erst die Lösungen neuerer Generation bieten etwa die Möglichkeit, durch gezielte Auswertungen jederzeit einen genauen Einblick zu erlangen.“ Als Konsequenz der Schwächen ihrer Systeme wollen deutlich mehr Unternehmen als noch vor einem Jahr in neue Lösungen investieren. Waren dies 2008 42 Prozent, so ist ihr Anteil inzwischen auf etwas mehr als die Hälfte angewachsen. „Die eingesetzten Systeme haben technisch oft schon lange ihren Zenit überschritten und können jetzt nur mit hohem Aufwand an die Erfordernisse der Praxis angepasst werden.“ Aus diesem Grund steht für Höhns eine mittelfristige Ablösung der Altsysteme außer Frage.

Mit STAB C/S bietet Nord-Soft ein Provisionsabrechnungssystem an, das seinen Ursprung bei Finanzdienstleistern zur strukturierten Berechnung und Verteilung von Vermittleransprüchen hat und dort auch weiterhin sein primäres Einsatzgebiet findet. Die Lösung erlaubt Verwaltung von freien und fest angestellten Mitarbeitern, Maklern, Franchisenehmern, Vertriebspartnern, Drittvertrieben und Tippgebern in unbegrenzter Strukturtiefe und -breite. Darüber hinaus charakterisiert sich STAB C/S durch eine integrierte Mandantenfähigkeit und optional verfügbare getrennte Abrechnungsmöglichkeit von einzelnen Strukturen innerhalb eines Mandanten.

Das Provisionsabrechnungssystem von Nord-Soft weist mehr als 130 Zusatzfunktionen auf, die von den Anwendern über einen Freischaltcode umgehend aktiviert werden können, um STAB C/S auf die individuellen Kundenbedürfnisse anpassen zu können. Der zum Lieferumfang gehörende Rechenkern enthält den derzeit leistungsfähigsten Formeleditor, der am Deutschen Markt käuflich erworben werden kann. Schnittstellen für den Import- und Export sorgen für die aufwandsarme Integration der Lösung in ein heterogenes Systemumfeld.

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