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Pressemitteilung der Rentnerinnen und Rentner Partei zur angekündigten Rentenerhöhung

19.03.200908:19 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Pressemitteilung der Rentnerinnen und Rentner Partei zur angekündigten Rentenerhöhung

(openPR) Die medienwirksame Mitteilung über die lächerliche Rentenerhöhung lässt erkennen, dass unsere herrschenden Politiker nichts dazugelernt haben. Kurz vor den Wahlen gibt es wieder Rentengeschenke die im Vergleich zu den akzep-tierten Lohn- und Gehaltsforderungen der Beamten und übrigen Berufsgruppen außerordentlich kläglich ausfallen.



Es kann und darf so nicht weitergehen. Das derzeitige Rentensystem gehört ganz dringend erneuert.

Die ewige Flickschusterei am Rentensystem verbunden mit diversen immer neu eingeführten Faktoren versteht kein Mensch mehr und macht für alle jetzigen und künftigen Rentner – wohl von der Politik gewollt – das Rentensystem unberechenbar.

Seit dem Jahr 1977 wurde die Renten-Formel 13 mal zu Lasten der Rentner verändert.
Ohne diese Eingriffe wären die Renten heute ca. 30 % höher!

Die soziale Demontage der Rentner wird bis zu den Jahren 2020 bis 2030 zu einem Desaster führen, dass ein Drittel der Rentner auf dem Sozialhilfeniveau landen und die Pensionen der Beamten durch die öffentliche Hand unbezahlbar werden.

Was ist zu tun, um nicht sehenden Auges die Versorgung der Menschen nach dem Arbeitsleben an die Wand zu fahren?

Zunächst ist vordringlich:

1. ein Inflationsausgleich nach einer Inflationsklausel – wie auch vom Sozialverband Deutschland gefordert – einzuführen,
2. den Griff in die Rentenkasse durch die Politik zukünftig zu verhindern,
3. Fremdleistungen sind durch Steuermittel zu tragen und dürfen nicht zu Lasten der größtenteils Pflichtversicherten aus der Rentenkasse entnommen werden,
4. die rentenmindernden Maßnahmen der letzten sechs Jahre sind zurückzunehmen; die Rente muss für jeden Einzahler berechenbar sein und darf nicht ständig geändert werden,
5. ein Systemwechsel in Anlehnung an das Schweizer Rentenmodell ist dringend geboten; dort zahlen alle, die ein Einkommen haben, in die Rentenkasse zur Erlangung einer Grundsicherung ein.
Wenn dies bei uns in Deutschland eingeführt wird, würden sofort zehn Millionen Beitragszahler hinzukommen und die Alterseinkommen aller wären dauerhaft gesichert.
6. Bei Erfüllung dieser fünf Punkte ist die Forderung der RRP nach einer Grundsicherung von mindestens monatlich € 1.000,00 als Altersrente für jeden gesichert.

Darum ist es unerlässlich, einer politischen Kraft, wie sie die Rentnerinnen und Rentner Partei darstellt, am Wahltag die Stimme zu geben.

Nur dann, wenn die 20 Millionen Rentner und auch künftige Rentner, also die junge Generation, das alles wollen und uns ihre Stimme geben, damit wir politischen Druck ausüben können, wird sich mit Sicherheit etwas zum Guten ändern und grundsätzlich änderbar sein.

Wenn die hier Angesprochenen uns ihre Stimme nicht geben, dann bleibt alles wie es ist.

Ich werde nach 20 Jahren mit Sicherheit nicht mehr leben. Aber die Generation, die dann in Rente geht, diese Generation wird was erleben. Sie wird die Enttäuschung ihres Lebens erleben, wenn nicht jetzt die Grundlagen für ein zukünftiges Altersversorgungssystem gelegt und politisch durchgefochten wird.

Egmating, den 18.03.2009
Helmut Polzer
Bundesvorsitzender der RRP

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