(openPR) Auch Kindererziehung zahlt sich im Alter aus
Laatzen, 4. Juli 2003 - Etwas mehr Geld haben Rentnerinnen und Rentner in diesen Tagen auf ihrem Konto. Wie schon in den Jahren zuvor steigen im Juli die Renten: Im Westen erhöhen sich die Altersbezüge um 1,04 und in den östlichen Bundesländern um 1,19 Prozent, teilten die Landesversicherungsanstalten (LVA) Braunschweig und Hannover jetzt mit.
Mit den regelmäßigen Anpassungen folgen die Renten automatisch der Einkommensentwicklung aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Dadurch können sich Erwerbsgeminderte oder Ruheständler für ihre Versorgung weitgehend genau so viel leisten wie bisher. Dieser eingebaute Inflationsschutz ist einer der wesentlichen Vorzüge der umlagefinanzierten gesetzlichen Rentenversicherung im Vergleich zu anderen Vorsorgeformen.
Neben den Lohnerhöhungen werden in diesem Jahr allerdings auch die Aufwendungen für die staatlich geförderte private Altersvorsorge berücksichtigt. Das so verringerte Nettoeinkommen der Arbeitnehmer lässt auch die Rentenerhöhung um 0,5 Prozent geringer ausfallen. Hinzu kommen die jetzt angestiegenen Krankenkassenbeiträge, so dass die Renten zumeist nur um einen kleinen Betrag ansteigen dürften.
Wer Kinder erzogen hat, wird dafür von der Rentenversicherung belohnt. Für jedes Erziehungsjahr ihrer Kinder erhalten die Rentner im Westen monatlich jetzt 26,13 Euro, im Osten schlägt diese Zeit mit 22,97 Euro zu Buche.
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