(openPR) Den Warnungen des auswärtigen Amtes zu Trotz, das momentan von Reisen nach Simbabwe abrät, wird die Inhaberin des Spezialreiseveranstalters für das südliche Afrika „Ingonyama - African Escapes“ aus Hamburg im Juni eine 14-tägige Rundreise in das krisengeschüttelte und von Cholera heimgesuchte Land starten.
„Gerade jetzt braucht die Bevölkerung unsere Unterstützung in Form von internationalen Reisenden die Devisen ins Land bringen“ sagt Bettina Köhler, Inhaberin von „Ingonyama“. „Ich kenne und liebe dieses Land seit Anfang der 90er Jahre, als dort der Tourismus boomte und halte seit dem engen Kontakt zu den Lodge- und Hotelbesitzern. Ich weiß von einigen Reiseveranstaltern im Ausland, dass man als Reisender auch jetzt sicher und komfortabel durch Simbabwe reisen kann. Natürlich sind Einschränkungen nötig: statt Leitungswasser sollte man nur noch Mineralwasser trinken und die Preise für Verpflegung und Getränke sind z. T. sehr hoch, da sie aus den umliegenden Ländern eingeflogen werden müssen“ weiß Frau Köhler.
Viele Touristen meiden dieses Land momentan, da sie meinen ihr Geld würde in die falschen Hände geraten. Dies ist tödlich für die Tourismusindustrie und alle kleinen Läden und Bauern, die zusätzlich indirekt vom Tourismus abhängen.
„Ich möchte mir persönlich ein Bild von der Situation machen und plane verschiedene Rundreisen auch mit Etappen in den herrlichen Nationalparks Hwange und Mana Pools.“ ergänzt sie.
Viele Unterkünfte können sich momentan nur mit Hilfe einiger regelmäßiger Reisegruppen aus Japan, Amerika und Australien über Wasser halten. Die Reisegruppen bewegen sich hauptsächlich mit dem Flugzeug fort. Zimbabwe ist dann meist als Etappe innerhalb einer Rundreise durch Sambia und Botswana eingebaut. Die für die regionalen Flüge zuständigen Charterlinien müssen momentan auf Benzin aus Mosambik zurückgreifen. Die Bewohner der Gegend um Victoria Falls nehmen manchmal eine zweistündige Fahrt über die Grenze nach Botswana in Kauf, um sich einen Sack Maismehl zu kaufen, das es in in der Gegend entweder gar nicht oder nur zu einem unerschwinglichen Preis zu kaufen gibt. Die Angestellten einiger Lodges haben sich Ihre Arbeitsplätze nur so erhalten, indem sie sich wochenweise abwechseln!
"In der Presse wird wenig Hoffnungsvolles über Simbabwe berichtet. Tatsache ist, dass gerade jetzt einige private, ausländische Investoren, wie z. B. der Multimillionär Luke Bailes, Geld in die Renovierung einiger Lodges investieren: die preisgekrönte „Pamushana Lodge“, im Südosten des Landes, ist nach einer Komplettrenovierung im letzten Jahr neu eröffnet worden. Das „Bumihills Hotel“ am Südufer des Kariba Sees, ehemals 3 Sterne, wird im Juli als 5-Sterne Hotel mit Spa und Endlos-Pool in neuem Glanz erstrahlen. Auch das „Rukomechi Camp“ der renommierten Gruppe „Wilderness Safaris“ im berühmten Mana Pools Nationalpark ist kürzlich aufwendig renoviert worden.
All dies würde sicherlich nicht passieren, würde man nicht annehmen, dass sich in nicht allzu langer Zeit die politische und wirtschaftliche Lage des Landes wieder verbessert."









