(openPR) Kapstadt, 14.04.2008 - Der Oberste Gerichtshof in Simbabwe hat heute den Antrag der Oppositionspartei Movement for Democratic Change (MDC) zur Veröffentlichung der Wahlergebnisse für die Präsidentschaftswahl abgelehnt. Der Richterspruch könnte damit das Land in einen Generalstreik stürzen.
Die Oppositionsbewegung für Demokratischen Wandel (MDC) in Simbabwe hatte in einem Antrag an den Obersten Gerichtshof versucht, die Ergebnisse der Präsidentschaftswahl vom 29. März 2008 endlich veröffentlichen zu lassen. Das Gericht allerdings hat heute dem Antrag des MDC nicht stattgegeben, wonach die Wahlkommission in Simbabwe nach nunmehr 2 Wochen die Ergebnisse endlich bekannt geben sollte.
Die Oppositionspartei unter der Führung von Morgan Tsvangirai, die bereits den Sieg für sich beansprucht, droht ihrerseits mit einem landesweiten Generalstreik, ab Dienstag (15.04.2008) wenn die Ergebnisse nicht umgehend veröffentlicht werden.
Ungeachtet der politischen Situation in Simbabwe, planen bereits internationale Unternehmen in dem von Robert Mugabe regiertem Land zu investieren, sobald die politische Stabilität in das rohstoffreiche Simbabwe zurückkehrt.
Die Sasfin Bank hatte angekündigt, Ihre Aktivitäten in Simbabwe wieder zu verstärken, nachdem das Unternehmen sich in den 90’er Jahren hier zurückgezogen hatte. Nach Angaben des CEO’s Roland Sassoon gibt es zahlreiche Möglichkeiten in dem Land zu investieren.
Obgleich viele Analysten Zweifel am schnellen Widererstarken des Landes hegen, sind sich andere Experten der Finanzbranche sicher, dass große Mengen an Finanzmitteln in das Land fließen werden, sobald sich ein Wechsel zum Besseren abzeichnet. Die Wirtschaft in Simbabwe ist belastbarer und das Land wird sich schneller erholen, als die meisten annehmen, sind sich die Experten der Branche sicher.
Auch der an der Johannesburger Börse gelistete Mikrofinanzierer Blue Financial Services, Afrika’s größter Anbieter von Mikrokrediten hat angedeutet, sich in Simbabwe zu engagieren, sobald dies die Rahmenbedingungen erlauben. CEO Dave van Niekerk gab dazu an, sich beim Wiederaufbau des Landes beteiligen zu wollen.









