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Gegen Ein-Euro-Jobs

16.03.200908:27 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Gegen Ein-Euro-Jobs
Hartmut Chodura
Hartmut Chodura

(openPR) Bad Hersfeld / Rotenburg / Lauterbach, 15. März 2009 (Freie Stimme - Vogelsberger Online Zeitung / red)

Kreisgrüne gegen Zwang zum Ein-Euro-Job



Der Kreisverband von Bündnis 90 / Die Grünen Hersfeld-Rotenburg warnt in einer Mitteilung an Freie Stimme - Vogelsberger Online Zeitung vor der Ausbeutung von ALG II Empfängern, durch den Zwang zur Aufnahme eines Ein-Euro-Jobs. Ihr Kreisvorstandssprecher, Martin Lüer, erklärte unser Redaktion hierzu folgendes:“ Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten erachten wir es als notwendig, dass darauf geachtet wird, dass hilfebedürftige Personen, die sich ohne hin schon am sozialen Rand befinden, nicht als billige Arbeitskräfte missbraucht werden, wie es z. B. bei der Bad Hersfelder Dippelmühle geschehen ist.“

Bisher ist es in vielen deutschen Landkreisen der Fall, dass ALG II-Empfänger auch gegen ihren Willen zur Aufnahme eines Ein-Euro-Jobs gezwungen werden, erklären die Grünen. Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg werden diese Stellen von der zuständigen Verwaltung des Landkreises vergeben. Die Aufnahme eines Ein-Euro-Jobs soll u. a. zur Aufrechterhaltung der Arbeitsfähigkeit beitragen und zur Wiederheranführung an den Arbeitsmarkt dienen. Bei der Verweigerung gegen die Teilnahme an einer solchen Maßnahme, erklären die Grünen, drohen dem Verweigerer harte Sanktionen, wie z. B. die Kürzung der erhaltenen Hilfeleistungen. Laut Angaben der Grünen, ist der Landkreis beim Aussprechen solcher Sanktionen nicht gerade ein Schlusslicht in Hessen. Die einheimischen Grünen stellen jedoch den Zwang zur Aufnahme einer solchen Tätigkeit in Frage, da durch diesen sehr schnell ALG II-Empfänger auch als billige Arbeitskräfte missbraucht werden können. Hierzu lassen die Grünen durch ihren Kreisvorstandssprecher mitteilen: „Wenn Personen zur Aufnahme einer solchen Tätigkeit gezwungen werden, wirkt sich dies aus unserer Sicht auf die Personen häufig demütigend und demoralisierend aus. Unter dieser Situation leiden dann das Selbstwertgefühl und die gesamte Familie des Betroffenen. Daher werden wir uns in den kommenden Wochen intensiv mit den Themen Armut und Soziales auseinandersetzen und auf einer unserer nächsten Kreismitgliederversammlung einen entsprechenden Antrag verabschieden um unseren Anliegen verhör zu verleihen“.

Abschließend betonen die Grünen, dass sie zuversichtlich sind, mit ihrem Anliegen im Landkreis auf offene Ohren und breite Unterstützung zu stoßen und kündigen weitere Aktionen an. Sie bitten daher die Bürgerinnen und Bürger sowie die Institutionen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg darum, ihr Anliegen offensiv zu unterstützen. Über Rückantworten an E-Mail oder an die Adresse Breitenstraße 14, 36251 Bad Hersfeld, zu diesem Thema würden sich die Grünen sehr freuen, erklärt Martin Lüer.

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