(openPR) Eching - 27 Feb 2009 - Die Zeit könnte besser nicht passen. Kollektives Jammern landauf, landab. Geht es dem einen schlecht, gehört es für den anderen zum guten Ton, mit zu jammern. Elke Schröppel hat täglich mit Gründern, Unternehmern, Verkäufern und Angestellten zu tun und kennt in ihrem Coaching und Trainingsunternehmen auch die Aussagen der Menschen, die ursächlich sind für ein mentales „Herunterziehen“. Sie sieht auch in dieser Krise wieder eine große Chance für diejenigen, die Visionen entwickeln, alte Zöpfe abschneiden und an das glauben, was schon früher ein Garant für den Erfolg war: An sich selbst und das eigene Können.
Ja, aber. Wenn Schröppel diese Aussage hört, fährt sie – wie sie sagt – alle Antennen aus. Und sie kontert sofort mit der Aufforderung, eine neue Idee zu kreieren und lieber diese zu diskutieren, als sich mit Dingen zu beschäftigen, die man in Frage stellt, nicht ändern kann und von denen man nicht überzeugt ist. Ihre Teilnehmer sind zu Beginn natürlich überrascht, weil sie sich „Hilfe aus der Misere“ erwarten, also Werkzeuge, wie man den Prozess wieder in Gang bringen oder die Kommunikation verbessern kann. Hilfe zur Selbsthilfe ist jedoch die beste Hilfe. Dabei legt die Spezialistin, die eine lange eigene Erfahrung in renommierten Unternehmen mitbringt, Wert auf die Feststellung: „In mehr als 80 Prozent schlummern verborgene Talente in den Köpfen der Menschen. Lässt man es zu, dass Menschen und Talente sich entwickeln, entsteht ein ungeheuer starker Innovations-Prozess“.
Viele ziehen uns runter! Wenige ziehen uns rauf!
Frau Schröppel zieht rauf. Ihre eigene Geschichte ist der beste Beweis und Motivator. Statt dem, in deutschen Köpfen heute häufig verwendete Jammerlappen, nutzt Elke Schröppel ihr eigens Potential und ihre Talente. Sie fokussiert sich auf Lösungen und kreative Ideen statt beim Problem stecken zu bleiben. Krisen sind für Schröppel nur für eines gut: genauer hinschauen, analysieren, reflektieren und dann mit voller Kraft eine Kurskorrektur vornehmen und neue Wege einschlagen. Mit Kreativität und Motivation neue Wege gehen vermittelt Sie ihren Kunden.
Viele ziehen uns runter! Wenige ziehen uns rauf!
Hätte Sie auf all die gut gemeinten Ratschläge gehört, wäre ihr Leben anders verlaufen – wahrscheinlich „normal“, dafür aber womöglich langweiliger.
Das „Herunter ziehen“ begann bei ihr als Jugendliche. Ein Sachbearbeiter des Arbeitsamts wollte ihr bei der Berufsberatung 1987 die Möglichkeit einer Büroanstellung ausreden. Sie gab ihre Vision jedoch nicht auf und bewarb sich weiter! Ihr erster Chef meinte: Frau Schröppel, was nutzt mir ein Kandidat mit einem super Schulzeugnis, wenn er nicht mit den Kunden reden kann. Schröppel bekam den Ausbildungsplatz. Als sie sich 1993 für das Parlamentarische Patenschaftsprogramm des Bundestages für ein Austauschstipendium für junge Berufstätige bewarb, gab es wieder ein paar negative Stimmen und Bedenkenträger.
Viele ziehen uns runter! Wenige ziehen uns rauf!
Du kannst doch nicht deinen Job kündigen, vor allem in den heutigen Zeiten, bekam sie zu hören. Sie gab ihre neue Vision jedoch nicht auf und bewarb sich trotzdem! Nebst dem Stipendium bekam sie sogar von der damaligen Firma ein Jahr Sonderurlaub und eine Arbeitsplatzgarantie. Trotz Arbeitsplatzgarantie wechselte sie nach dem USA-Aufenthalt die Anstellung. Siewollte die erworbenen Englischkenntnisse einsetzen. Sie bekam eine Anstellung in einem Unternehmen, wo sie Jahre zuvor abgelehnt wurde. Der neue Geschäftsführer meinte: Ihre Persönlichkeit und ihre Sprachkenntnisse sind wichtiger als das Fachwissen, die werden sie schnell lernen. Fachlich nicht wirklich qualifiziert, bekam sie auch diese Anstellung als Export-Vertriebsmitarbeitern. Schröppel faszinierte nicht nur die Chefs sondern auch immer wieder ihre Kunden. Ob deutsche, griechische, spanische, australische oder irische Kunden – Elke Schröppel wurde von ihren Kunden immer sehr geschätzt. Sie wollte die Welt weiter entdecken und bewarb sich 1997 für eine Anstellung bei einem US-Konzern in München. Und da waren sie auch schon wieder die Menschen, die lieber herunter ziehen, Bedenken äußern, statt Mut zu machen. Erneut setzte Schröppel sich gegen die zweifelnden Stimmen durch, manchmal auch gegen die eigenen. Aber Sie gab nicht auf – folgte wie bisher ihrer Vision. Von 1997 bis 2003 wurde sie in diesem US-Softwareunternehmen von einer Innendienstmitarbeiterin zur Software-Trainerin, zur Account Managerin und final zur Key Account Managerin befördert. Auch hier gab es wieder welche die herunter ziehen, statt rauf zu ziehen. Menschen die Steine in den Weg legen, statt sie gemeinsam wegzuräumen. Doch es gab auch wieder Führungskräfte, welche das Potential in ihr erkannten und förderten. Trotz anfänglich fehlender Fachqualifikation, legte Schröppel mehrfach und sogar in den Krisenjahren Spitzenverkaufszahlen hin. Sie hatte Umsatzverantwortung in Millionenhöhe, internationale Teamverantwortung und meisterte die Anforderungen mit Bravour.
2003 hatte sie erneut eine Vision ihr Leben zu verändern und bewarb sich um ein Visum für einen Aufenthalt in Australien. Krisenzeit – viele suchten eine Anstellung und Frau Schröppel war im Begriff ihre aufzugeben. Du bist total verrückt, in diesen Zeiten deinen Job aufzugeben, kam es von einigen Seiten. Mancher bewunderte ihren Mut, gab es aber nicht zu. Doch sie wollte ihre Vision nicht aufgeben, höre auf ihre Intuition. Sie bekam das Visum und kündigte. 2003 – Krisenzeit - viele gute Fachkräfte waren als Nachfolger auf dem Arbeitsmarkt verfügbar. Für einen US-Konzerne sehr untypisch: Schröppel bekam einen Sabbatical-Vertrag angeboten und bei einem Glas Wein zerriss man ihre Kündigung. Australien bestärkte sie noch mehr darin, dass die eigen Stärken und Talente kennen, die emotionale Kompetenz und Menschen-orientiertes Verhalten ebenso wertvoll, wenn nicht sogar wertvoller als Fachwissen sind. Nach Ihrer Rückkehr und zwei weiteren Jahren im US-Konzern, wechselte sie 2005 als Account Managerin zu einem deutschen mittelständischen Unternehmen. Da verdienst du doch nie so viel, wie du jetzt verdienst, bekam Elke Schröppel wieder zu hören. Doch sie gab ihre Vision nicht auf – folgte weiterhin ihrer Intuition. Parallel begann sie, damals noch unbewusst, die Grundsteine für ihr eigenes Unternehmen zu legen. Sie folgte einfach ihrer Intuition. Nebenberufliche mache Sie eine Ausbildung zum Konfliktmanager, Kurse in Gewaltfreier Kommunikation und zum Wirtschaftsmediator.
Viele ziehen uns runter! Schröppel zieht rauf!
Wider aller Zweifel, Ratschlägen und allgmeiner Jammerei – Elke Schröppel lernte ihrer eigenen Intuition zu vertrauen und zu folgen. Wer an sich und seine Stärken glaubt, wird immer eine Lösung finden, auch in Krisenzeiten.
Heute leitet Schröppel ein erfolgreiches Coaching und Trainingsunternehmen und transferiert ihr Wissen. Sie motiviert Menschen, ihre Persönlichkeit und Talente zu entwickeln und ernst zu nehmen. Sie ist der lebende Beweis, dass Zweifel und Krisen überstanden werden können.
Wenn Elke Schröppel ihren bisherigen Weg und die Erfahrungen mit ihren Kunden betrachtet, stellt sie fest, dass noch zu wenig Menschen sich erlauben ihren eigenen Visionen zu folgen. Es liegt jedoch nicht daran, dass Menschen nicht träumen. Viele von uns träumen vom rettenden Lottogewinn. Sie weiß, dass es daran liegt, dass unsere eigenen Erfahrungen, unsere Vorstellungskraft und Ängste unsere und auch die Ziele anderer blockieren können. Es bedarf eine Portion Mut und etwas Risikobereitschaft Visionen zu leben. Schröppel hat das mehrfach in ihrem Leben unter Beweis gestellt und unterstützt andere erfolgreich ihrer Vision zu folgen.
Elke Schröppel berichtet von einem Verkaufsleiter, der zwar beruflich erfolgreich und im Betrieb einer der Besten war, der aber erst nach dem Schritt in die Selbständigkeit seine ganzen Fähigkeiten und Talente ausleben konnte. Heute ist er Chef eines eigenen, sehr erfolgreichen Betriebs und lässt zu, dass seine Mitarbeiter in offener Kommunikation ganz bewusst spinnen und Visionen diskutieren.
Viele ziehen uns runter – Elke Schröppel zieht uns rauf!
Sie macht Menschen Mut, inspiriert, fordert und fördert. Selbst-Verantwortung für das eigene Leben, das eigene Ziel und das soziale Miteinander zu übernehmen ist für sie sehr wichtig. Eine ihrer „Rauf-zieh-Tipps“ ist das Aktiv Zuhören. Bei Sätzen wie „Ja, aber…“ oder „Du musst doch…“ ist es gesünder auf Durchzug zu stellen. Menschen die Rauf ziehen, stellen Fragen statt Bedenken zu äußern. Menschen, die rauf ziehen, fördern kreative Ideen, ermutigen zur eigen Entscheidungsfindung statt sie zu zerstören.
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