(openPR) Eching - Die Zeit könnte besser nicht passen. Kollektives Jammern landauf, landab. Geht es dem einen Betrieb schlecht, gehört es für den anderen zum guten Ton, mitzujammern. Elke Schröppel hat täglich mit Gründern, Unternehmern, Verkäufern und Verbands-Verantwortlichen zu tun und kennt in ihrem Trainingsunternehmen auch die Aussagen der Menschen, die ursächlich sind für ein mentales „Herunterziehen“. Sie sieht in der momentanen Krise eine große Chance für diejenigen, die Visionen entwickeln, alte Zöpfe abschneiden und an das glauben, was schon früher ein Garant für den Erfolg war: An sich selbst und das eigene Können.
Ja, aber. Wenn Schröppel diese Aussage hört, fährt sie – wie sie sagt – alle Antennen aus. Und sie kontert in den Seminaren sofort mit der Aufforderung, eine neue Idee zu kreieren und lieber diese zu diskutieren, als sich mit Dingen zu beschäftigen, die man in Frage stellt und von denen man nicht überzeugt ist. Ihre Teilnehmer sind zu Beginn der Workshops und Vorträge natürlich überrascht, weil sie sich „Hilfe aus der Misere“ erwarten, also Werkzeuge, wie man den Verkaufsprozess wieder in Gang bringen oder die Kommunikation mit dem Kunden verbessern kann. Dabei legt die Spezialistin, die eine lange eigene Erfahrung in renommierten Unternehmen mitbringt, Wert auf die Feststellung: „In mehr als 80 Prozent schlummern verborgene Talente in den Köpfen der Menschen. Lässt man es zu, dass Menschen und Talente sich entwickeln, entsteht ein ungeheuer starker Innovations-Prozess“. Dabei spielt für die Trainerin aus dem bayerischen Eching gerade auch die soziale Kompetenz eine große Rolle. „Fachlich sind
viele Verkäufer oder Manager ja längst fit, aber sie können Menschen nicht begeistern, sondern verkaufen und präsentieren nur Produkte. Und Produkte sind eigentlich tote Materie im Gegensatz zum Mensch“.
Emotionen und Wünschen freien Lauf lassen: Wenn Schröppel in den Seminaren und Workshops dazu auffordert, dauert es eine Weile, bis gestandene „Manager“ aus sich herausgehen. Haben sie dann aber mal artikuliert und festgehalten, was sie im Innersten ihres Herzens „eigentlich“ gerne machen würden, dann entstehen Veränderungen, die meistens nach kurzer Zeit zu mehr Erfolg führen. Es muss dann nicht ausschließlich im angestammten Beruf oder in der alten Firma sein: Elke Schröppel berichtet von einem Verkaufsleiter, der zwar beruflich erfolgreich und im Betrieb einer der Besten war, der aber erst nach dem Schritt in die Selbständigkeit seine ganzen Fähigkeiten und Talente ausleben konnte. Heute ist er Chef eines eigenen, sehr erfolgreichen Betriebs und lässt zu, dass seine Mitarbeiter in offener Kommunikation ganz bewusst spinnen und Visionen diskutieren.
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