(openPR) BERLIN. Zu den Erwartungen von Energieexperten, wonach die Benzinpreise zu Ostern ein neues Allzeithoch erreichen werden, erklärt die energie- und verbraucherpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Gudrun :
Selbstverständlich ist die Preisgestaltung in einer Marktwirtschaft grundsätzlich frei und unterliegt ausschließlich dem Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage. Unbestreitbar ist aber auffällig, dass Preisschübe bei den Benzinpreisen immer vor Reisewochenenden oder zu Ferienzeiten zu beobachten sind. Hier verdienen jedoch nicht nur die Unternehmen, sondern auch Bundesfinanzminister Hans Eichel kassiert mittels Mineral- und Ökosteuer kräftig mit. Verbraucher haben aber durchaus steuernde Marktmacht und sollten diese auch nutzen. Was kann man tun?
Detaillierte Preisvergleiche im Internet anstellen. Tanken in Etappen. Jeweils dort, wo es am günstigsten ist. Fahrgemeinschaften bilden, wo immer möglich. Die Verbraucher in Deutschland sollten sich ihre Ferienfahrten nicht vermiesen lassen. Sie haben über ihr Nachfrageverhalten unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung, von dem sie konsequent Gebrauch machen sollten. Leider ist in Deutschland die Bahn keine Alternative zum Auto, weil sie zu häufig unpünktlich und ebenfalls sehr teuer ist. Dies gilt gerade nach der weiteren Preiserhöhung für Fernstrecken über 200 km, die zum 1. April in Kraft getreten ist. Im Übrigen sollte die Bundesregierung endlich die Kraft finden, sich von ihrer weder ökologisch noch ökonomisch sinnvollen Ökosteuer zu verabschieden und die Verbraucher so unmittelbar zu entlasten.
Bettina Lauer - Telefon [030] 227-55736 - ![]()











