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Gefährlicher „Goldrausch“

Bild: Gefährlicher „Goldrausch“
Gold hat momentan Hochkonjunktur: Während sich Aktienkurse und Rohstoffpreise im freien Fall befinden, ist der Goldpreis so hoch wie seit 25 Jahren nicht mehr.
Gold hat momentan Hochkonjunktur: Während sich Aktienkurse und Rohstoffpreise im freien Fall befinden, ist der Goldpreis so hoch wie seit 25 Jahren nicht mehr.

(openPR) Der Zentralverband des Deutschen Pfandkreditgewerbes mahnt die Bundesbürger zu erhöhter Vorsicht beim Goldverkauf. In der Regel die bessere Alternative: ein kurzfristiger Kredit aus dem Pfandleihhaus.

Düsseldorf – Gold hat momentan Hochkonjunktur: Während sich Aktienkurse und Rohstoffpreise im freien Fall befinden, ist der Goldpreis so hoch wie seit 25 Jahren nicht mehr, in Euro erreicht er derzeit sogar einen historischen Höchststand. Eine Feinunze kostet fast 970 Dollar, umgerechnet über 750 Euro – mehr als doppelt so viel wie noch vor zwei Jahren. Der ungeahnte Höhenflug des Goldpreises beflügelt auch die Geschäfte der deutschen Pfandleihhäuser, die Schmuck, Medaillen, Münzen und Uhren mit hohem Goldanteil mit viel höheren Kreditsummen beleihen können als noch vor ein oder zwei Jahren. Gleichzeitig öffnet der „Goldrausch“ der Deutschen aber auch häufig zwielichtigen Goldankäufern Tür und Tor: „Hier sollten Verbraucher vor-sichtig sein, damit sie nicht übers Ohr gehauen werden und viel Geld verlieren“, sagt Joachim Struck, der Vorsitzende des Zentralverbands des Deutschen Pfandkreditgewerbes.



Immer öfter hören die rund 140 Mitgliedsbetriebe des Zentralverbands im Bundesgebiet von Geschäftspraktiken beim Goldankauf, die an der Seriosität jener Geschäftemacher große Zweifel aufkommen lassen. Häufigstes Phänomen: So genannte „fliegende Goldhändler“ ziehen von Stadt zu Stadt, mieten dort jeweils kurzzeitig Räume an und machen teures Gold zu kleiner Münze: Besteck, Medaillen, goldene Ringe. „Der Ankaufspreis liegt dabei jedoch zum Teil erheblich unter dem realen Goldwert und zum Teil unter dem, was ein Pfandleiher bei der Beleihung als Darlehen ausreichen würde, sagt Wolfgang Schedl, der Geschäftsführer des Zentralverbandes. Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein hat einen solchen Fall dokumentiert: Einem Kunden wurden für einen amerikanischen „Eagle“ mit einem Goldanteil von rund einer Feinunze nur 90 Euro geboten. Bei einem seriösen Goldhändler waren es fünfmal mehr.

Alle Goldankäufer eint aber eines: Der goldene Ehering, das geerbte Goldbesteck und die goldene Familienkette sind nach dem Verkauf für den Kunden unwiederbringlich verloren. Der Zentralverband der Deutschen Pfandkreditbetriebe rät deshalb: „Wer einen kurzfristigen Kredit braucht, ist im Leihhaus viel besser aufgehoben“. Neben den oft höheren Beleihungs-werten hat die Aufbewahrung im Pfandleihhaus einen weiteren entscheidenden Vorteil: „Das Pfand kann wieder ausgelöst werden.“

„Pfandkreditunternehmen haben kein Interesse daran, Wertgegenstände möglichst gering zu taxieren“, sagt Verbandschef Struck. „Denn unser Verdienst hängt von der Höhe der gewähr-ten Darlehen ab.“ Das Personal in den Mitgliedsfirmen sei deshalb speziell darauf geschult, den Marktwert der zur Beleihung angebotenen Gegenstände exakt zu schätzen. Der endgül-tige Beleihungsbetrag liegt dann in der Regel bei bis zu 80 Prozent des Wiederverkaufswer-tes. Wenn die Leihhaus-Kunden ihren kurzfristigen Liquiditätsengpass überwunden haben, holen sie ihre verpfändeten Gegenstände in aller Regel wieder ab: Mehr als neun von zehn Pfändern werden von ihren Besitzern wieder ausgelöst.

Pfandkredite sind, gerade bei kurzen Laufzeiten, nicht teurer als ein Dispo-Kredit. Bei der Wiederabholung seines Wertgegenstandes zahlt der Verpfänder pro Monat Kreditlaufzeit ein Prozent Zins sowie eine Unkostenvergütung in gesetzlich festgelegter Höhe. Diese Gebühren sind vom Gesetzgeber in der „Verordnung über den Geschäftsbetrieb der gewerblichen Pfandleiher“ vom 1. Februar 1961 festgeschrieben.

Ein kurzzeitiger Kredit aus dem Pfandleihhaus: Das ist für immer mehr Bundesbürger eine echte Alternative. 2008 nutzten nach aktuellen Hochrechnungen des Zentralverbands rund eine Million Deutsche in den rund 200 privaten Leihhausbetrieben diese Möglichkeit – mehr als je zuvor. Insgesamt beliefen sich die Darlehensverträge auf etwa 500 Millionen Euro. Auch für dieses Jahr erwarten die deutschen Pfandleihhäuser trotz Wirtschaftskrise und be-flügelt durch den hohen Goldpreis steigende Umsätze.

Hinweis für die Redaktionen: Weitere Informationen finden Sie unter www.pfandkredit.org

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