(openPR) 110 Jahre ist es her, dass Scharen warm eingepackter Männer sich auf der Suche nach dem großen Geld in eine der abgelegensten Gegenden Alaskas begaben. Nicht alle waren warm genug gekleidet, einige kehrten um, andere versuchten ihr Glück, wenige fanden es. Trotzdem blieb die Legende erhalten. Bis heute wird in Alaska Gold geschürft, wenn auch nicht mehr mit Spitzhacke und Goldpfanne. Wer heute ein ganz kleines Abenteuer mit großem Glanz sucht, der kann sich an einer Goldmine in Alaska beteiligen – heute ist das eine witzige Geschenkidee (http://www.bres.de/index.php?cat=c84_Goldmine-in-Alaska.html).
Gold ist nach wie vor das am meisten begehrte Edelmatell auf Erden. Es ist von Mythen umrankt, weil seine Farbe an die als Gott verehrte Sonne erinnert. Seit vielen Jahrmillionen ruht es als gediegenes Metall tief in der Erdkruste. Die ständige Veränderung und Auffaltung der Erdoberfläche beförderte Teile des Schatzes wieder ans Tageslicht, wo es seit Jahrtausenden die Phantasie und leider auch die Habgier des Menschen beflügelt. Der Gier nach dem edlen Metall fielen ganze Weltreiche zum Opfer.
Seit rund 6000 Jahren wird Gold in gediegener Form gefunden und verarbeitet. Es findet sich entweder in Form kleiner Körnchen im Flussgestein, wo es herausgewaschen wird oder im Gestein, aus dem man es herausschagen muss. Mit der Zeit haben sich die Techniken verfeinert und die Zeiten beruhigt. Aber die Goldsucher gibt es immer noch.
Damals begann der legendäre Goldrausch in Alaska mit dem Fund eines Goldnugget im Rabbit Creek, nahe dem Zusammenfluss des Klondike mit dem Yukon River, im Jahr 1896. Die Nachricht über diesen Fund verbreitete sich und löste in den Jahren 1897 bis 1898 eine wahre Völkerwanderung Wanderbewegung in eines der abgeschiedensten Gebiete Alaskas aus. Etwa 40.000 Menschen kämpften sich auf der Suche nach dem Reichtum durch Schnee, Eis und gnadenlose Einsamkeit. Ironisch aufs Korn genommen hat diese Bewegung in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts der Komiker Charlie Chaplin, der mit „Goldrausch“ einen Klassiker des Stummfilms schuf.
Ähnliche Wanderungsbewegungen spielten sich auch in anderen Gegenden der USA ab. Wo immer größere Mengen des begehrten Metalls gfefunden wurden, stellten sich auchh die Glücksritter ein, in Kalifornien und Colorado besipsielsweise. Und amerika war beileibe nicht der einzige Kontinent. Goldfunde in Südamerika, Afrika, Australien und Neuseeland hatten ganz ähnliche Phänomene zur Folge. Selbst Deutschland hatte seinen kleinen Goldrausch – der Eisenberg nahe dem nordhessischen Korbach, wo viele Jahrhunderte lang Gold geschürft wurde, soll noch einige Tonnen davon verbergen.





