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Liberalisiertes Messwesen kämpft um verbindliche Regeln

19.02.200916:39 UhrIndustrie, Bau & Immobilien

(openPR) 5. ETP-Konferenz "MID - Europäische Messgeräterichtlinie"
23. und 24. März 2009, Mövenpick Hotel, Berlin

Berlin/Düsseldorf, Februar 2009. Obwohl Anfang 2010 der Einbau intelligenter Zähler in Neubauten und Totalsanierungen zur Pflicht wird und die Liberalisierung des Zähl- und Messwesens durch die Messzugangsverordnung im September 2008 auf den Weg gebracht wurde, steht die Neuordnung und Anpassung des Eichrechtes noch aus. Auch die nationale Umsetzung der bereits 2006 in allen EU-Ländern in Kraft getretenen Europäischen Messgeräte-Richtlinie (MID) wirft weiter Fragen für Hersteller und Anwender auf. Im April 2008 sprach sich das Bundeswirtschafts-ministerium für eine grundlegende Modernisierung des Eichrechtes aus, das den Rechtsrahmen für intelligente Messsysteme schaffen und den Ländern klare Vorgaben für den Vollzug des Eichrechts und der Marktaufsicht geben soll.



Auf der 5. ETP-Konferenz "MID - Europäische Messgeräterichtlinie" (23. und 24. März 2009, Berlin) diskutieren Hersteller und Anwender sowie Mess- und Prüfspezialisten über die Anpassungen des Eichrechts an die Europäische Messgeräterichtlinie. Die gesetzlichen und technischen Anforderungen an MID-konforme Zähler und Smart Meter in einem liberalisierten Marktumfeld werden vorgestellt und die Qualitätsdiskussion nach der Übertragung der Konformitätsbewertung in private Hände aufgegriffen. Einen Überblick über den Stand der nationalen Umsetzung der MID und den Status quo des geplanten Messgerätegesetzes gibt der zuständige Referatsleiter im Bundeswirtschaftsministerium Norbert Barz. Die Auswirkungen von Deregulierung und Liberalisierung auf die nationalen Eichvorschriften beschreibt Prof. Dr. Willfried Schulz (Agentur für Messqualität und Innovation e.V.).

Entsprechend dem europäischen Subsidiaritätsprinzip beschränkt sich die MID nur auf Regelungen bis zum Inverkehrbringen der Messegeräte. Überprüfungen danach sollen weiter national geregelt werden. Inwieweit die Qualitätssicherung noch gewährleistet sein kann, wenn zunehmend private Prüfer für die Überwachung zuständig sind, ist das Thema der Podiumsdiskussion. Auf die erforderlichen Anpassungen in der Qualitätsannahme- und der Befundprüfung gehen Friedrich Hohensee (Vattenfall Europe Netzservice GmbH) und Michael Wohlthat (MEN Mess- und Eichwesen Niedersachsen) ein. Über die Praxis der Konformitätsbewertung nach MID spricht Dr. Harry Stolz (Physikalisch-Technische Bundesanstalt). Von der Bewährungsprobe der ersten MID-konformen Smart Meter im Praxistext berichtet ein Vertreter der Yello Strom GmbH. Erwin Ruoff (Stadtwerke Karlsruhe GmbH) beschreibt, wie Energieversorger durch den Einsatz von intelligenten Zählern und der Schaffung von mehr Transparenz Verbrauchervertrauen gewinnen können.

Das Programm ist im Internet abrufbar unter:
http://www.iir.de/dn-mid09

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