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Kosten-Nutzen-Analyse: Schritt zurück in die richtige Richtung

15.08.201310:39 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Anpassung der Wechselprozesse im Messwesen Voraussetzung für Erfolg


Mit der ersten Fragerunde zur Kosten-Nutzen-Analyse (KNA) von Ernst & Young am Dienstag beim Bundeswirtschaftsministerium BMWi sind nach Ansicht des EDNA Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V. jetzt die Weichen für die künftige Entwicklung des Messwesens in die richtige Richtung gestellt. Ein wichtiger Aspekt ist nach Ansicht der EDNA, dass das BMWi nun in einem offenen und konstruktiven Dialog mit den Marktteilnehmern eingetreten ist, der zu wirtschaftlich sinnvollen und vor allem marktgerechten Lösungen führen kann. Als wichtigsten Meilenstein sieht EDNA neben den erforderlichen Vorgaben für den Gateway-Administrator die entsprechende Anpassung der Wechselprozesse im Messwesen (WiM).



„Bei allen bisherigen Zeitplänen wurde immer der Zeitbedarf zur Schaffung einer ausgetesteten markteinheitlichen Softwarelösung zur Umsetzung dieser Regeln vergessen. Zudem müssen nun für eine Übergangszeit von mehreren Jahren vier Systeme parallel für die Bilanzierung verwendet werden – neben den neuen Messsystemen sowohl intelligente Zähler mit und ohne Viertelstundenwerte sowie konventionelle SLP- und RLM-Zähler“, so Heinrich Lang, Vorsitzender der EDNA-Projektgruppe WiM. „Ohne ein funktionierendes System zwischen den Marktrollen wird es nicht zum Einbau von Messsystemen kommen, auch wenn die Hardware schon bereit stünde“. EDNA unterstützt daher eine zielorientierte Zusammenarbeit der Verbände in Hinblick auf erweiterte Regeln im Messstellenbetrieb. Diese Zusammenarbeit ist erforderlich, damit die BNetzA möglichst bis Frühjahr nächsten Jahres die erforderlichen Beschlüsse fassen kann, um eine technische Umsetzung bis zum Jahresende 2014 zu ermöglichen.

Chance für den Markt

Mit der jetzt veröffentlichten Marschrichtung – intelligente Zähler für die Kleinen und intelligente Messsysteme für die Großen – besteht nun auch wieder der Freiraum für die Entwicklung neuer Mehrwertangebote auf Basis der Smart Meter. „Die Ergebnisse der KNA zeigen eine Alternative zum komplexen BSI-Messsystem für Haushaltskunden auf. Damit entstehen neue Freiräume für die Entwicklung neuer Produkte. Denn die Intelligenz muss nun nicht mehr in eine teure Hardware beim Kunden, sondern kann jederzeit auch in die Software gesteckt werden. Dies fordern wir das ja schon seit längerem“, so Lang. Gleichzeitig stimmt EDNA mit der am Dienstag geäußerten Ansicht von Ernst & Young überein, dass auch in der heutigen Marktkonstellation mit mehr als 800 Netzbetreibern das Thema zu stemmen ist und es keinen regulatorischen Eingriffs bezüglich der Rolle des Gateway-Administrators bedarf. Über Kooperationen und das Entstehen von Dienstleistungsunternehmen werden hier auch ohne Regulierung von selbst Szenarien für eine wirtschaftliche Umsetzung entstehen.

EDNA wird weiterhin die Umsetzung der in der KNA aufgezeigten Richtung unterstützen damit über eine legislative Ausgestaltung zunächst durch Anpassung des EnWG und den weiteren erforderlichen regulatorischen Anpassungen die Veränderung im Messwesen beginnen kann.

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