(openPR) EUROFORUM-Konferenz "Wettbewerbsmarkt Zähl- und Messwesen"
15. und 16. Juli 2008, Barcelò Cologne City Centre, Köln
Köln/Düsseldorf, Juni 2008. Am 6. Juni 2008 hat der Bundestag den Gesetzentwurf zur Öffnung des Zähl- und Messwesens im Strom- und Gasmarkt verabschiedet. Damit sind ab 2010 so genannte intelligente Zähler in Neubauten und Totalsanierungen Pflicht und Messenstellenbetreiber müssen auf Wunsch digitale Zähler zur Verfügung stellen. Wenn der Zählertausch zügig umgesetzt wird, kann nach der vom Bundeswirtschaftsministerium in Auftrag gegebenen Studie "eEnergy" bis 2010 der Stromverbrauch in deutschen Haushalten jährlich um 6,5 Prozent sinken. Der Kostenaufwand für den Austausch von geschätzten 49 Millionen Zählern liegt bei rund fünf Milliarden Euro. Die Energieunternehmen erhoffen sich von der Umstellung auf "Smart Meter" verbesserte Prozesse und flexiblere Abrechnungssysteme.
Die EUROFOFORUM-Konferenz "Wettbewerbsmarkt Zähl- und Messwesen" (15. und 16. Juli 2008, Köln http://www.euroforum.de/dn-messwesen08 ) greift die neuen Rahmenbedingungen durch das Gesetz zum Messwesens auf und stellt die komplexen Rechts- und Vertragsbeziehungen der Marktteilnehmer vor. Der Energieexperte Prof. Dr. Uwe Leprich (Hochschule für Technik und Wirtschaft, Saarbrücken) erläutert die europäischen Anforderungen an die Öffnung des Zähl- und Messwesens und beschreibt die konkrete Umsetzung in deutsches Recht.
Die Erwartungen in den Energieversorgungsunternehmen an ein freies Messwesen und die Folgen für ein Multi-Utility-Unternehmen wie die Stadtwerke München beschreibt Stefan Schachermeier (SWM Services GmbH). Die nun möglichen neuen Rollenverteilungen zwischen Netz- und Messstellenbetreiber erklärt Peter Zayer (Voltaris GmbH). Das Outsourcing von Messdienstleistungen ist das Thema von Herbert Standke (NEW Service GmbH).
Die Möglichkeiten, die sich aus der erhöhten Transparenz im Stromverbrauch für den Vertrieb und für Abrechnungsmodelle ergeben, stellt Thomas Grosche (Vattenfall Europe Hamburg AG) vor. Weitere Beispiele für den Einsatz von Smart Metering und der Fernauslese des Energieverbrauchs zeigt Thorsten Causemann (Görlitz AG). Welche Bedeutung Smart Metering für Kooperationsmodelle haben kann und wie Unternehmen das Förderprogramm "eEnergy" des Bundeswirtschaftsministerium für sich nutzen können, erklärt André Quadt (Trianel European Energy Trading GmbH).
Das vollständige Programm finden Sie unter:
http://www.euroforum.de/dn-messwesen08




