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Ämter zu einheitlichen Zahlungen im Euroraum befähigt

(openPR) Mit der neuen Version der Sozialsoftware LÄMMkom können Kommunen zukünftig bargeldlose Zahlungen über ein Konto einer beliebigen Bank im europäischen Ausland abwickeln. Das Dortmunder Softwarehaus Lämmerzahl hat eine XML-Schnittstelle umgesetzt, die es den Kommunen ermöglicht, Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen nach einheitlichen Euro-Zahlungsvorgaben zu tätigen. Mit dem einheitlichen Zahlungsstandard SEPA (Single Euro Payments Area) gehören Bankleitzahlen und Kontonummern der Vergangenheit an. Sie werden durch IBAN und BIC ersetzt. Die bisher noch durch eigene Technik-Standards geprägten nationalen Märkte sollen einem wettbewerbsorientierten, einheitlichen Zahlungsverkehrsraum weichen.

SEPA betrifft seit dem 1. Januar 2008 alle Verwaltungen, Kreditinstitute, Wirtschaftsunternehmen und Verbraucher, die Zahlungen ins europäische Ausland tätigen. Im Euroraum werden täglich 210 Millionen bargeldlose Zahlungen vorgenommen. IBAN und BIC dienen dabei zur Identifizierung des Überweisenden und Begünstigten sowie deren Kreditinstituten. Die Abwicklungszeit von Überweisungen dauert in ganz Europa maximal drei Bankgeschäftstage, ab 2012 soll der Überweisungsbetrag schon in einem Tag verfügbar sein. Zum Jahreswechsel 2009/2010 ist darüber hinaus ein neu entwickeltes Lastschriftverfahren geplant. Zudem werden Zahlungen und Bargeldabhebungen in Euro mit Debit- und Kreditkarten vereinfacht. Sie sollen im gesamten Euro-Zahlungsverkehrsraum in gleicher Weise wie im Heimatland verwendet werden können.

Für die Übermittlung von zahlungsrelevanten Daten aus LÄMMkom an eine Bank oder Sparkasse können Kommunen nun mit Lämmerzahl den Zugriff auf das einheitliche, XML-basierte SEPA-Datenformat vereinbaren. Der einheitliche technische XML-Standard bildet die Grundlage für die vollautomatisierte Abwicklung aller Zahlungen und sorgt dafür, dass die übertragenen Daten korrekt weiterverarbeitet werden. Alternativ kann SEPA in Schnittstellen zu verschiedenen kommunalen Finanzverfahren verwendet werden. Dazu müssen die erfassten Bankleitzahlen und Kontonummern konvertiert, notwendige Einstellungen in LÄMMkom geändert und Umbuchungen angepasst werden. Alle Bankverbindungen werden in LÄMMkom automatisch umgestellt.

Die Richtlinie über Zahlungsdienste im Binnenmarkt (PSD), die als rechtliche Grundlage für SEPA-Zahlungen dient, soll bis zum 1.11.2009 in nationales Recht umgesetzt werden.

Hintergrund:

Was ist die IBAN?

Die IBAN (International Bank Account Number) ist eine standardisierte, internationale Bank-/Kontonummer für grenzüberschreitende Zahlungen. Sie besteht in Deutschland aus 22 Stellen (max. 34 Stellen), von denen die ersten 4 Stellen festgelegt sind. Das Länderkennzeichen wird mit Hilfe der ersten 2 Stellen abgebildet (Bsp. DE). Die 2-stellige Prüfziffer dient zur Kontrolle der Kontonummer und Bankverbindung noch vor Ausführung der Zahlung. Anschließend folgt die 8-stellige Bankleitzahl des Kontoinhabers (Bsp.370 400 44). Die letzten 10 Ziffern identifizieren die Kontonummer.

Was ist der BIC?

Der BIC (Bank Identifier Code) ist die internationale Bankleitzahl eines Kreditinstituts. Er besteht aus maximal 11 Stellen. Die ersten 4 Stellen entsprechen der Bankbezeichnung, sind alphanumerisch und können frei gewählt werden (Bsp. Deutsche Bundesbank: MARK). Darauf folgt mit 2 Stellen die Länderkennung, welche dem ISO-Code des Landes entspricht (Bsp. Deutschland: DE). Anschließend folgt die 2-stellige Orts-/Regionsangabe (Bsp. Frankfurt am Main: FF). Die letzten 3 Stellen können für Filialbezeichnungen (Bsp. XXX) genutzt werden und sind frei wählbar; sie können auch frei bleiben.

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