(openPR) Regionale Energieversorgung bedeutet Regionale Wertschöpfung
GenoPortal, das Gründungs- und Kompetenzzentrum Genossenschaften, hat im Februar 2009 die 2. Ausgabe des neuen Newsletters „Regionale Energieversorgung gestalten“ herausgegeben. Thema dieser Ausgabe: Regionale Energieversorgung bedeutet Regionale Wertschöpfung.
In dem ersten Beitrag berichtet Dr. Franz Alt über die Stadt Güssing in Österreich, die wie etwa 100 weitere Kommunen in der EU, mehr Erneuerbare Energie produziert als die Stadt selbst braucht. Dr. Kurt Berlo und Oliver Wagner vom Wuppertal Institut erklären in ihrem Beitrag unter anderem, dass besonders Stadtwerke mit Hilfe von regenerativen Energien nachhaltig dabei helfen, regionale Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern. Professor Hamm aus Trier beschreibt die Folgen von Globalisierung und demographischem Wandel. Erneuerbare Energien können den Menschen die Angst nehmen: Sie sind dezentral, effizient und demokratisch kontrollierbar, sie stabilisieren die regionale Entwicklung und tragen zum Klimaschutz bei. Martin Klement von der Universität Kassel schreibt, dass sich Erneuerbare Energien förmlich anbieten auf lokaler bzw. regionaler Ebene nicht nur eine regionale Eigenversorgung sicher zu stellen, sondern darüber hinaus, breit gestreute Gewinne für viele Bürger ermöglichen. Auf diese Weise könnten die Bürger einer Region ganz direkt von ihren örtlichen Energieversorgungsstrukturen profitieren. Matthias Willenbacher und Christian Hinsch von der juwi AG zeigen Beispiele aus Rheinland-Pfalz, die deutlich machen, wie eine gezielte Kommunikation der Vorteile der Erneuerbaren Energien zu einer hohen Akzeptanz geführt hat. Lokalpolitiker hätten es verstanden, die ökologischen Vorteile auch zum Gewinn für die Region zu nutzen - und somit Ökologie und Ökonomie zu verbinden. Dr. Doris Wagner vom Kompetenzzentrum Hessen Rohstoffe beschreibt die Eröffnung eines Biomassehofs. Irm Pontenagel von EUROSOLAR e.V. erklärt in ihrem Artikel, dass, seien insbesondere mentale Barrieren durch Denk- und Handlungsmuster, die den alten Strukturen der atomar/fossilen Energiewirtschaft entsprechen, durchbrochen, könnten Stadtwerke künftig in einem rasanten Entwicklungstempo viele wirtschaftliche und marktfähige Geschäftsfelder ausbauen oder neu erschließen. Damit sei nicht nur eine attraktive wirtschaftliche Eigenentwicklung möglich, auch Unternehmen könnten zusätzlich zu wahren Kraftzentren der regionalwirtschaftlichen Wertschöpfung werden. Auch Michael Wübbels vom Verband kommunaler Unternehmen unterstreicht den wertvollen Beitrag der Stadtwerke in der regionalen Wirtschaftsförderung.
Hintergrund
Regionale Energieversorgung (REV) ist immer ein substantielles Infrastrukturmerkmal und besitzt Auswirkungen auf die regionale Standort- und Wettbewerbsfähigkeit. Die Attraktivität der Gemeinde soll für zukunftsweisende Wirtschaftsunternehmen und für die Bürger erhöht werden. In dieser Newsletter-Ausgabe soll die Aufmerksamkeit insbesondere auch den Sachverhalt gelegt werden, dass es sich bei der REV immer um die regionalökonomisch überlegene Alternative handelt. Folglich muss eine Kalkulation vorgelegt werden die aufzeigt, dass durch die REV mehr Geld in der Stadt, Gemeinde oder Region bleibt. Zugleich kann sich die REV nur einem fairen und ökonomisch gültigen Vergleich unterziehen, der auch eine sekundäre Kosten- Nutzenanalyse beinhaltet.
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