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Gebäudesanierung statt Abwrackprämie

06.02.200917:54 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Gebäudesanierung statt Abwrackprämie
EVEU-Geschäftsführer Franz Sedlmeier
EVEU-Geschäftsführer Franz Sedlmeier

(openPR) Höhere Ersparnis für Bürger, größerer Effekt für die Umwelt und tatsächliche Förderung der heimischen Wirtschaft

München, 6. Februar 2009. Der Europäische Verband der Energie und Umweltschutzberater (EVEU) rät Verbrauchern anstelle des Neuwagenkaufs zur energetischen Gebäudesanierung. „Verbraucher, die langfristig etwas für ihren Geldbeutel und für die Umwelt tun möchten, sollten nicht auf die Abwrackprämie setzen, sondern jetzt auf das Programm zur CO2-Gebäudesanierung der Bundesregierung zurückgreifen“, sagt EVEU-Geschäftsführer Franz Sedlmeier. Die Abwrackprämie nennt Sedlmeier einen „gut inszenierten Verkaufstrick, damit Autohändler zu Jahresbeginn ihre Überproduktion aus dem Vorjahr vom Hof bekommen“. Wer dagegen clever und nachhaltig Geld sparen wolle, sollte vielmehr über Wärme¬dämmung, den Einsatz erneuerbarer Energien, den Austausch von Fenstern oder die Erneuerung der Heizungsanlage am Eigenheim nachdenken.


„Dort sind deutlich mehr als einmalig 2500 Euro Ersparnis zu erzielen“, weiß Franz Sedlmeier. Denn einen Zuschuss in dieser Höhe gibt es auch bei der Gebäudesanierung. Zusätzlich würden Verbraucher aber von den günstigen Kreditkonditionen und vor allem von der dauerhaften Energiekostensenkung profitieren. Zudem lande das investierte Geld bei der energetischen Gebäudesanierung tatsächlich bei heimischen mittelständischen Handwerksbetrieben und in der deutschen Wirtschaft. „Und nicht bei japanischen, französischen oder italienischen Automobilkonzernen“, so der EVEU Geschäftsführer.
Mit dem Konjunkturpaket stellt die Bundesregierung bis 2011 drei Milliarden zusätzlich für das CO2-Gebäudesanierungsprogramm bereit. Das Programm bietet Kredite mit deutlich billigeren Zinsen – derzeit liegen die Effektivzinsen bei 1,41 bis 1,71 Prozent. Wird dadurch Neubauniveau erreicht, gibt es zudem 5 Prozent Tilgungszu¬schuss, bei Unterschreiten des Neubauniveaus um mindestens 30 Prozent sogar 12,5 Prozent, auch für Eigentumswohnungen. Die Laufzeiten der Kredite gehen bis zu 30 Jahre, in den ersten Jahren kann die Tilgung ausgesetzt werden. Auch Einzelmaßnahmen wie die Erneuerung der Fenster oder der Einbau eines Brennwertkessels werden jetzt mit zinsgünsti¬gen Darlehen gefördert. Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern und Wohnungseigentümer-Gemeinschaften können zudem im CO2-Gebäudesanierungsprogramm Zuschüsse in Höhe von bis zu maximal 2500 Euro für energetische Einzelmaßnahmen erhalten.

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