(openPR) BERLIN. Zum Vorschlag des stellvertretenden CDU-Vorsitzenden Christoph Böhr, Kirchenmitgliedern zusätzliche Steuervorteile zu verschaffen, erklärt der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion und des Finanzausschusses des Deutschen Bundestags, Carl-Ludwig :
Die Vorstellungen von Herrn Böhr zur Reform der Kirchensteuer gehen in die falsche Richtung. Sie kollidieren nicht nur mit den Vorschlägen der FDP zur Reform des Steuerrechts, sondern auch mit denen seiner eigenen Partei. Schon heute können Kirchenmitglieder die gezahlte Kirchensteuer von ihrer steuerlichen Bemessungsgrundlage für das kommende Jahr absetzen. Noch größere Abzugsmöglichkeiten gehen zu weit und verkomplizieren das deutsche Steuerrecht weiter. Außerdem stellt sich Herr Böhr mit seiner Forderung gegen das Konzept der Union zur Reform des Steuerrechts. Dies lehnt sich an die Vorschläge der FDP an und fordert, steuerliche Ausnahmetatbestände zu streichen, um dadurch die Steuersätze zu senken.
Das Gebot der Stunde ist es, das Steuerrecht zu vereinfachen, nicht zusätzliche Ausnahmen zu schaffen. Es nützt nichts, an einzelnen Stellschrauben des deutschen Steuerrechts zu drehen. Deutschland braucht eine fundamentale Neuordnung des Steuerrechts. Dies sieht der Gesetzentwurf zur Reform der Einkommensteuer vor, den die FDP in den Deutschen Bundestag eingebracht hat.
Susanne Bühler Telefon [030] 227-51341 ![]()








