(openPR) Dieses Motto zeigt eines der Plakate der "Tierversuchsgegner Berlin und Brandenburg" am Stand 243 in Halle 1.2. Der Verein besteht seit 30 Jahren, und die Zahl der Tierversuche hat in den letzten Jahren wieder zugenommen, obwohl die Ablehnung der Bevölkerung sehr groß ist, wie die Unterschriftenlisten belegen. Die unglaubliche Grausamkeit mancher Tierversuche wird verdeutlicht durch ein Stopfpräparat, das eine Katze zeigt, deren Pfoten an die Unterlage gefesselt und deren Maul durch einen Metallbügel aufgesperrt wurde. In ihren Schädel wurden mehrere Elektroden zur Messung von Gehirnströmen eingepflanzt.
Um die Tierversuche zu reduzieren, ist das Verbandsklagerecht dringend erforderlich, denn zur Zeit dürfen nur die Betroffenen selbst, also die Tiere, Klage gegen Missstände erheben. Das Verbandsklagerecht würde Tierschutzverbänden ermöglichen, das Klagerecht an Stelle der betroffenen Tiere wahrzunehmen, so wie es jetzt schon den Naturschutzverbänden bei Anliegen des Naturschutzes möglich ist.
Auch die AGfaN sammelt seit langem erfolgreich Unterschriften für das Verbandsklagerecht, weil es die Möglichkeit eröffnen würde, gegen tierschutzwidrige Haltungsformen, z.B. die Sauenhaltung in Abferkelgestellen und viele andere rechtswidrige Zustände in der Haltung der landwirtschaftlichen Nutztiere, Klage zu erheben. Bislang scheitert diese Forderung an dem Widerstand der Lobby der Intensivtierhalter und der Versuchstierforschung.











