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Konjunkturprogramme sorgen für Phantasie

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(openPR) Mit den zuletzt veröffentlichten Q3-Zahlen überzeugte Klöckner. Der Umsatz stieg um 12% auf 1,77 Mrd. (Q3/07 vs. Q3/08). Damit konnte das Unternehmen an den positiven Trend der letzten sechs Monate anknüpfen. Im Vergleich zu 9M/2007 erhöhte sich der Umsatz um rund 12% auf EUR 5,35 Mrd. Begründet wird diese Entwicklung durch die gestiegenen Stahlpreise, die an die Kunden weitergereicht werden konnten. Darüber hinaus erklärt sich der Umsatzanstieg durch externes Wachstum. Insgesamt wurde ein Umsatzbeitrag in Höhe von EUR 270 Mio. hinzugekauft. Das Ergebnis konnte noch deutlicher gesteigert werden. Das EBITDA wuchs in den ersten neun Monaten auf EUR 735 Mio. an (Vj. EUR 290 Mio.). Bereinigt um Sondereffekte stieg das EBITDA auf EUR 482 Mio. Ursächlich für den überproportionalen Ergebnisanstieg waren der Verkauf von Randaktivitäten sowie die Steigerung der Rohmarge um ca. 3 Prozentpunkte.



Guidance in Gefahr?
Die EBITDA Guidance (ohne Veräußerungserlöse) für das Gesamtjahr liegt bei EUR 500 Mio. Der starke Preisverfall an den Stahlmärkten und der spürbare Nachfrageeinbruch im Schlussquartal könnten das Erreichen dieser Zielmarke gefährden. EquityAnalyst erwartet, dass Klöckner im Laufe des ersten Quartals die Guidance senken wird. Die Kartellstrafe aus dem Jahr 2008 wird erst in 2009 ergebniswirksam. Die Höhe der Strafe wird auf EUR 169 Mio. beziffert.

Abschreibungsbedarf durch Preisverfall an den Rohstoffmärkten?
Der Vorratsbestand belief sich per Ende Q3 auf 1,25 Mio. Tonnen. Durch Abverkauf dürfte Klöckner diesen weiter reduziert haben (auf ca. 1,06 Mio. Tonnen zum Geschäftsjahresende 2008). Aufgrund des starken Preisverfalls an den Rohstoffmärkten wird es zu Abschreibungen auf den Vorratsbestand kommen, über die Höhe dürfte die Preisentwicklung in Q1/2009 entscheiden.

Finanzierung bis 2010 gesichert
Zum Ende Q1/2008 wies das Unternehmen Finanzverbindlichkeiten in Höhe von ca. EUR 1,4 Mrd. auf. Diese konnten zum 30.09.2008 sukzessive auf unter EUR 1 Mrd. reduziert werden. Das Unternehmen dürfte zum Geschäftsjahresende 2008 Finanzverbindlichkeiten in Höhe von ca. EUR 800 Mio. aufweisen. Für 2009 geht EquityAnalyst von einer weiteren Reduktion der Finanzverbindlichkeiten um ca. EUR 200 Mio. aus. Für eine Refinanzierung besteht derzeit kein Handlungsbedarf (Refinanzierung steht erst Mitte 2010 an).

Klöckner könnte von Konjunkturpaketen profitieren
Die aktuelle Rezession wird weltweit mit deutlich erhöhten Staatsausgaben bekämpft. Allein in den USA dürften die Konjunkturprogramme mit einem derzeit geplanten Volumen in Höhe von ca. USD 500 bis USD 700 Mrd. alle vergangenen Konjunkturprogramme in den Schatten stellen. Parallelen zum New-Deal-Programm der 30er Jahre sind zu erkennen. Von der geplanten Erhöhung der Staatsausgaben sollte insbesondere der Bereich Bauindustrie bei Klöckner profitierten. Zu erwarten sind deutlich positive Effekte ab dem zweiten Quartal 2009.

Fazit: KAUFEN
Eine negative Preisentwicklung am Stahlmarkt sowie die weltweite Rezession und der damit einhergehende Nachfragerückgang nach Stahl könnten für negativen Newsflow sorgen. Dieser sollte aber bereits in den Kursen der Klöckner Aktie eingepreist sein. EquityAnalyst stuft die Aktie von HALTEN auf KAUFEN hoch. Das Kursziel liegt bei EUR 20,00.

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