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Schutz vor Pfusch am Bau

08.01.200910:45 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Schutz vor Pfusch am Bau
Schon bei der Abnahme einzelner Bauabschnitte kann ein neutraler Berater hilfreich sein. Foto: Zimmerei Stefan Kraft/Immowelt.de
Schon bei der Abnahme einzelner Bauabschnitte kann ein neutraler Berater hilfreich sein. Foto: Zimmerei Stefan Kraft/Immowelt.de

(openPR) Durch Fehler am Bau entstehen jährlich Milliardenschäden. Baubegleitungen durch neutrale Sachverständige, aber auch detaillierte Abnahmeprotokolle oder Versicherungen helfen, das Risiko zu minimieren.

Nürnberg, 08. Januar 2009. Bauen ist eine riskante Angelegenheit – davon wissen die meisten Bauherren ein Lied zu singen. Auf 1,4 Milliarden Euro jährlich werden die Kosten für Pfusch am Bau beziffert, darauf weist das Immobilienportal Immowelt.de hin. Ein Großteil der Bauschäden resultiert aus Fehlern beim Wärmeschutz, an Fenstern, am Mauerwerk oder an mangelhaften Dachkonstruktionen. Auch der Keller kann schnell zum unerwünschten Feuchtbiotop werden. Bauherren sollten also ganz genau aufpassen – vor allem bei der Endabnahme. Denn danach geht die Haftung auf den Kunden über. Doch auch nach jedem Bauabschnitt wie Baugrube, Rohbau, Rohinstallation sind Teilabnahmen und entsprechende Abnahmeprotokolle ratsam. In diesem sollten sämtliche Mängel aufgelistet und die Fristen für deren Beseitigung festgeschrieben werden.

Damit der Traum vom Eigenheim nicht zum Alptraum wird, sollte auf fachkundigen, neutralen Beistand gebaut werden, rät Immowelt.de. Bauberater sollten am Besten gleich von Anfang an, also schon in der Planungs- und Angebotsphase, einbezogen werden. Auch an der laufenden Baubetreuung, an der Mängelsuche sowie den Abnahmen sollten Fachleute beteiligt werden. Einige Verbraucherzentralen vermitteln Experten schon zu einem Stundenlohn von 50 Euro. Auch der Verband privater Bauherren stellt Kontakt zu erfahrenen Architekten und Ingenieuren her. Weitere Anlaufstellen sind TÜV oder Dekra. Stellt sich durch den Gutachter heraus, dass der Neubau Mängel hat, die vorher nicht bekannt waren, muss sogar das Bauunternehmen die Kosten des Sachverständigen tragen, merkt Immowelt.de an.

Wer auch versicherungstechnisch auf Nummer sicher gehen will, kann zusätzlich eine Bauleistungs-Versicherung abschließen. Diese versichert alle Lieferungen und Leistungen inklusive der in Eigenregie erbrachten Arbeiten für den kompletten Roh-, Aus- und Umbau, berichtet Immowelt.de. Schäden, die durch Fahrlässigkeit oder Ungeschicklichkeit entstehen, aber auch unvorhersehbare Einflüsse wie Sturmschäden sind so abgedeckt.



Weitere Themen des Immowelt-Pressediensts:
http://www.immowelt.de/ImmoweltAG/Pressedienst/index.aspx

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