(openPR) Die Europäische Liberale Jugend (LYMEC) begrüßt die Einführung der Einheitswährung in der Slowakei. Am 1. Januar 2009 wird das Land dem Club der bisher 15 Mitgliedsstaaten beitreten, die den Euro offiziell verwenden. Starterpakete mit dem Äquivalent von 500 Slowakischen Kronen (16.60 €) stehen bereits seit dem 1. Dezember in allen Postämtern und Banken des Landes zum Verkauf.
LYMEC Präsident Aloys Rigaut erklärt: “An Neujahr werden 5 Millionen Slowaken zu den 317 Millionen Europäern stoßen, die den Euro bereits täglich verwenden. Wir begrüßen diesen Schritt ausdrücklich. Die Finanzkrise hat gezeigt, daß Staaten innerhalb des Euroraums wesentlich weniger anfällig für Wechselkursrisiken sind als solche außerhalb. Gemeinsam sind wir ganz einfach stärker als alleine.”
Die Slowakische Republik wird von der Weltbank als Hocheinkommens-Volkswirtschaft klassifiziert und weißt eine der höchsten Wachstumsraten der Europäischen Union auf.
LYMEC Vize-Präsident Alexander Plahr ergänzt: “Die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion ist für die Vertiefung der Europäischen Union zentral. Eine gemeinsame Währung und ein gemeinsamer Markt führen zu weiterer Integration und schaffen zudem ein Gefühl der Zusammengehörigkeit. Gleichzeitig bedeutet eine größere Eurozone auch einen größeren Markt, in dem keine Wechselkursrisiken mehr bestehen und der deutlich transparenter wird.”
Plahr weiter: “Wir hoffen daher, daß im neuen Jahr auch in Dänemark, Großbritannien und Schweden die Debatte über die mögliche Einführung des Euro wieder beginnt. Zugleich wäre es erfreulich, wenn die baltischen Staaten es schaffen würden, die Maastricht-Kriterien baldmöglichst zu erfüllen.”







