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Zinsen verharren auf niedrigem Niveau

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(openPR) In den nächsten 3 bis 6 Monaten ist mit einer weiteren Stabilisierung der
wirtschaftlichen Lage in Irland zu rechnen - nicht jedoch in den südlichen Ländern der Eurozone.

Der „keltische Tiger“ könnte dabei das erste Land in der Eurozone sein, das sich durch hartes Sparen und Reformen auch gegen die eigene Bevölkerung aus der Umklammerung der Finanzmärkte löst und so seine Selbstständigkeit Stück für Stück zurückerlangt. Bereits im März gelang es Irland, sich am Kapitalmarkt erfolgreich zu refinanzieren. Dies war letztmals im Jahr 2010 der Fall. In Spanien und Portugal spitzt sich die wirtschaftliche Situation hingegen weiter zu. Neben Rekordarbeitslosenzahlen und einer zunehmenden Unzufriedenheit der Bevölkerung gegenüber der jeweiligen nationalen Regierung kommt es immer häufiger zu einer Ablehnung der Europäischen Union bzw. der Währungsunion. In diesen Ländern stellt sich zunehmend die Frage, wie lange demokratisch gewählte Regierungen gegen den Willen des Volkes regieren können. Zuletzt bleibt dieser Faktor für


nahezu alle Ökonomen in der Eurozone ein nicht kalkulierbares gesamtwirtschaftliches Risiko.

Italien und Frankreich verfahren hingegen weiter nach dem Prinzip Hoffnung - jedoch aus unterschiedlichen Beweggründen. Während in Italien wieder einmal politische Unklarheit vorherrscht und ganz „Euroland“ mit Angst an eine Rückkehr von Silvio Berlusconi in das Amt des
Ministerpräsidenten denkt, besitzt die französische Regierung offenbar noch nicht den absoluten Willen zu schmerzhaften Reformen gegenüber der Bevölkerung. Dabei müsste sowohl der Arbeitsmarkt in Frankreich als auch in Italien liberalisiert werden. Besonders Frankreich - das praktisch seit zehn Jahren unter einem nicht enden wollenden Reformstau leidet - tut sich hiermit erfahrungsgemäß schwer. Noch heute haben viele die Bilder von französischen Bauern vor Augen, als vor ein paar Jahren eine Kürzung der Agrarsubventionen drohte und diese mit ihren Traktoren ganz Paris lahmlegten. Ebenfalls unvergessen sind die brennenden Autos sowie vielen Demonstrationen und Streiks, als unter dem ehemaligen Präsidenten N. Sarkozy in Frankreich die Rente mit 67 eingeführt wurde. Zudem verfügt Frankreich über einen überdimensionierten öffentlichen Dienst. Nahezu 23 % aller Beschäftigten arbeiten in Frankreich für den Staat. Erfahrungsgemäß bringt dies auf Dauer jedes Land in wirtschaftliche Nöte. Dies zeigte zuletzt nicht nur das Beispiel Griechenland, das ebenfalls über einen überdimensionierten öffentlichen Dienst verfügt. Die aus dem großen öffentlichen französischen Staatsdienst hervorgegangenen wirtschaftlichen Verpflichtungen gegenüber den Arbeitnehmern sorgen in Frankreich bereits seit einigen Jahren dafür, dass die Staatsausgaben die Einnahmen deutlich übersteigen. Verschärfend kommt hinzu, dass Frankreich in den letzten 20 Jahren eine der geringsten Wachstumsraten der 34 OECD-Staaten aufweist,
was das Problem deutlich verschärft. So ist in Frankreich allein von 2001 bis 2012 der Schuldenstand von 56 % auf über 90 % der Wirtschaftsleistung des Landes gestiegen. Die Quintessenz daraus: Auch Frankreich wird in Europa zunehmend zum Unsicherheitsfaktor.

Was tun die nationalen Politiker aktuell, um die Staatsverschuldung zu begrenzen bzw. zu reduzieren? Bisher haben sich sowohl Portugal und Spanien als auch Italien stets durch Abwertung ihrer Währung aus der zu hohen Staatsverschuldung befreit. Dies ist im gemeinsamen Währungsraum jedoch nicht mehr möglich. Es bleibt die Option, durch eine Lockerung der Geldpolitik und somit eine mögliche Steigerung der Inflationsrate die Staatsverschuldung einzugrenzen bzw. zurückzuführen.

Fazit: Die Zinsen in der Eurozone werden auch weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau verharren. Denn über die aktuell niedrigen Refinanzierungssitzsätze wird die Hoffnung genährt, dass es in der Eurozone zu einer konjunkturellen Erholung kommt. Zudem würden deutlich steigende Zinssätze erneut die nationalen Haushalte der Euroländer schwer belasten und in der jetzigen Zeit somit eher als Brandbeschleuniger wirken. Eine einhergehende Inflation in der Eurozone wird somit wohlwollend in Kauf genommen – ja, herbeigesehnt. Der eingeschlagene Weg der niedrigen Refinanzierungszinsen scheint somit wieder einmal „alternativlos“.

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