(openPR) Zahlreiche Hollywood-Stars wohnten der Einweihung des ersten Re-habilitationszentrums in Haiti bei.
Der Einsatz für behinderte Menschen ist dem Startenor Andrea Bocelli ein ganz besonderes Anliegen. Aus diesem Grund unterstützt der blinde Sänger den gemeinnützigen Verein „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e. V.“ In einer Grußbotschaft zur feierlichen Einweihung des ersten Rehabilitations- und Pysiotherapiezentrums in Haiti, erzählt der Musiker aus dem Näh-kästchen. Hätte seine Mutter, so Bocelli, nach einer Erkrankung während der Schwangerschaft den ärztlichen Rat befolgt und eine Abtreibung ihres vermeintlich behinderten Kindes vorgenommen, wäre er nie zur Welt ge-kommen. Dass nicht nur Opernfreunde sich bis heute an der großartigen Stimme und Liedern wie „Time to say goodbye“ oder „Canto della terra“ erfreuen können, ist nur der Liebe von Bocellis Mutter zu ihrem un-geborenen Sohn und ihrer Zivilcourage zu verdanken.
Bereits im Mai diesen Jahres, hatte der Startenor im „Teatro delle Muse“ in Ancona, Italien, ein Benefizkonzert für das Kinderhilfswerk gegeben, um die Rehabilitationseinrichtung in Tabarre zu unterstützen. „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ unterhält in neun Ländern Lateinamerikas und der Karibik Kinderdörfer, Schulen und Krankenhäuser. An der Einweihung des Rehabilitations- und Pysiotherapiezentrums am Welttag der Behinderten, am 3. Dezember 2008, konnte Bocelli aufgrund anderer Terminverpflichtungen nicht persönlich teilnehmen. Der Tenor sandte aber eine musikalisch untermalte Grußbotschaft.
Hollywood Stars treffen sich in Haiti
Hollywood-Stars wie der James-Bond Drehbuchautor Paul Haggis und viel-fach prämierte Schauspieler wie Madeline Stowe, Josh Brolin, Diane Lane, Maria Bello, Bryn Mooser, Jimmy Jean-Louis, Michael Stahl David sowie der frühere US-Senator und Präsidentschaftskandidat John Edwards ließen es sich allerdings nicht nehmen, gemeinsam mit den behinderten Kindern und deren Familien die offizielle Eröffnung des Rehazentrums zu feiern. Trotz des Staraufgebots, standen an diesem Tag aber die behinderten Kinder im Mittelpunkt. Mit Liedern und Tänzen unterhielten sie die Gäste und hatten dabei viel Spaß. Auch für die Eltern der Kinder war die Feier sehr bewegend und viele waren erstmals in ihrem Leben stolz auf ihre behinderten Söhne und Töchter.
Vor Ort besichtigten die Gäste weitere Einrichtungen von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“, darunter das Kinderkrankenhaus St. Damien, das einzige seiner Art in Haiti. Mit dem nationalen Leiter des Vereins, Pater Ri-chard Frechette, der seit mehr als 20 Jahren in Haiti humanitäre Hilfe leis-tet, besuchten sie die Slums von Wharf Jeremy und Cité Soleil. Dort hat Pa-ter Frechette in jahrelanger Arbeit Slumschulen aufgebaut, da Bildung für ihn der Schlüssel aus dem Kerker der Armut ist. Die Kinder erhalten zudem eine tägliche warme Mahlzeit. Besonders spannend für die prominenten Gäste war der Startschuss für das neue Projektes „Francisville“. Jugend-liche sollen in eigenen Produktionsstätten eine Berufsausbildung absolvieren und Berufserfahrung sammeln können. Auch dieses Projekt wird ein Vorzeigeprojekt des Vereins sein.
Das Rehabilitations- und Pysiotherapiezentrum dient als Tageszentrum für Familien mit behinderten Kindern. Das Zentrum wurde nach modernstem Standard errichtet und bietet neben behindertengerechten Therapie- und Klassenräumen auch ein Reha-Schwimmbad. Mit dem Bau des Hauses war bereits 2006 begonnen worden. „Wir sind sehr stolz auf dieses Gebäude, das auch in Europa seinesgleichen sucht. Dank an alle Förderer, die uns die Erfüllung dieses Traumes ermöglicht haben“, so Stefan Gräfe, Leiter des deutschen Förderbüros von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e. V.“ in Karlsruhe.












