(openPR) Anlässlich des bevorstehenden Weihnachtsfestes erinnert der Bundesverband Menschen für Tierrechte an das millionenfache Tierleid, das mit den meisten Festtagsessen verbunden ist und appelliert an die Verbraucher, auch den Tierschutz auf die Teller zu bringen. Anregungen bietet der Verband auf seinem neuen Rezeptportal www.culinaria-vegan.de, das Gerichte präsentiert, die ganz ohne Zutaten vom Tier auskommen.
„Der traditionelle Braten stammt von einem Tier, das meist ein qualvolles Leben ertragen musste“, führt Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes, vor Augen. So kommen gerade zur Weihnachtszeit Gänse und Enten aus dem Ausland auf den Markt, die ihr Leben in winzigen Käfigen fristen mussten und mehrmals täglich gestopft, also zwangsgemästet wurden. Die dadurch gewonnene Stopfleber – oder französisch Foie Gras – wird als Delikatesse vermarktet, der restliche Tierkörper für den Ofenbraten. Mastkaninchen werden standardmäßig in engen Käfigen mit Drahtgitterböden gehalten, die u. a. schwere Verletzungen an den Pfoten hervorrufen. Puten und Masthühner werden in der Intensivtierhaltung auf kleinsten Bodenflächen zusammengedrängt; Herz-Kreislauferkrankungen und schmerzhafte Skelett-Deformationen sind an der Tagesordnung, entsprechende Todesraten einkalkuliert. Auch Lachse und andere Fischarten stammen meist aus Aquafarmen, wo große Mengen Antibiotika eingesetzt und dadurch auch ökologische Probleme verursacht werden.
„Ob aus ethischen, ökologischen oder gesundheitlichen Aspekten, es ist überfällig, andere Ernährungsgewohnheiten anzunehmen. Begeben auch Sie sich auf neue kulinarische Reisen und probieren Sie einfach Rezepte aus!“, lädt Simons ein.
Auf dem neuen Internetportal des Verbandes www.culinaria-vegan.de sind von der Vorspeise bis zu Backwerk und Süßigkeiten alle Rezepte konsequent vegetarisch. Um die Auswahl schnell wachsen zu lassen, sind auch alle Nutzer aufgefordert, selbst vegane Rezepte einzureichen.








