(openPR) Lassen Sie sich nicht erschrecken
Zu der aktuellen Diskussion über die Auswirkungen der konjunkturellen Krise, bezieht der Hamburger Change Management Coach und Trainer Olaf Hinz klar Position
„Souveräne Manager lassen sich von der Depression, die Ihnen medial eingeredet werden soll, nicht erschrecken, sondern nutzen die aufziehende Rezession als Rüstzeit! Statt sich mit den immer neuen rhetorischen Anläufen der aufgeregten Verbandsvertreter zu beschäftigen oder an Runden Tischen die Zeit zu verbrennen, rate ich dazu, die im Boom liegengebliebenen internen Themen nun strukturiert anzugehen.“
Seine These lautet: Gerade in konjunkturell guten Zeiten und bei ausgelasteten Kapazitäten dominiert in den Führungsetagen das Tagesgeschäft. In zahlreichen Feuerwehreinsätzen taucht das Management in die operative Ebene ein und hilft, wo „Not am Mann“ ist.
„Als die Lieferfristen stiegen und die Kundenaufträge anwuchsen, war oft keine Zeit, sich mit Managementthemen zu befassen. Da galt es, das Unternehmen an der Kapazitätsgrenze arbeitsfähig zu halten“, hat der erfahrene Begleiter von Veränderungsprozessen in den vergangenen Jahren beobachtet.
Jetzt ist die Zeit, um sich in einer Rüstzeit den „vergessenen“ Themen zu widmen:
- Machen wir alles, was der Markt/ die Kunden nachfragen, oder setzen wir auch eigene Marktimpulse?
- Welche neuen Kompetenzen und Prozesse müssen wir aufbauen, damit wir das sich verändernde Marktpotenzial ausschöpfen können?
- Hält unser aktuelles Geschäftsmodell auch in der Zukunft, oder müssen wir völlig neu denken?
- Welche Führungsthemen „brannten uns im letzten Aufschwung“ unter den Nägeln?
und nicht zuletzt
- Welcher Qualifikationsbedarf hat sich aufgestaut, für dessen „Abarbeitung“ jetzt Zeit wäre?
„Jetzt braucht es keine hektischen Navigatoren, die beim Heraufziehen eines Sturmes minütlich neue Kurse berechnen, sondern Kapitäne auf der Brücke, die Boot und Mannschaft auf das bevorstehende Unwetter vorbereiten“,
folgert der bekennende Hanseat, der seine Kunden darin unterstützt, ihre Aufgaben mit seemännischer Gelassenheit zu erfüllen.
Wer seinen Führungsstil jetzt so versteht, das Schiff allein retten und die Mannschaft im Stile Churchills auf harte Zeiten einzuschwören zu müssen und dabei Schweiß und Tränen ankündigt, ist zwar tapfer aber nicht klug, meint Olaf Hinz.
„Stattdessen informieren effektive Managers des Wandels die Mannschaft über die aktuelle Lage und die Herausforderungen und binden sie in die Erarbeitung des neuen Weges ein. Jetzt sind keine Helden gefragt, die Wunderlösungen versprechen, sondern gute Moderatoren, die durch klare Prozesse führen“ empfiehlt Hinz.
Olaf Hinz ist Partner von HRD- Hamburg und coacht und trainiert vor allem erfahrene Führungskräfte und Projektleiter. Sein Beraterprofil, seine Veröffentlichungen und podcasts zum Thema finden Sie unter (www.hrd-hamburg.de/hinz).













