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Deutscher Menschenrechts-Filmpreis in Nürnberg verliehen

07.12.200809:42 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Deutscher Menschenrechts-Filmpreis in Nürnberg verliehen
Preiträgerinnen und Preisträger des Deutschen Menschenrechtsfilmpreises bei der Preisverleihung am 6.12.2008 in der Nürnberger Meistersingerhalle
Preiträgerinnen und Preisträger des Deutschen Menschenrechtsfilmpreises bei der Preisverleihung am 6.12.2008 in der Nürnberger Meistersingerhalle

(openPR) Die Journalistenakademie, von Anfang an dabei, unterstützt den Deutschen Menschenrechtsfilmpreis auch 2008 bei seinem 10jährigen Jubiläum. Der Dokumentarfilm 'Im Schatten des Bösen' gewann den ersten Preis in der Sparte Profis. Am 6. Dezember wurden die Preisträger in der Nürnberger Meistersingerhalle ausgezeichnet. Der Bayerische Rundfunk überträgt die Verleihung am 13. Dezember.



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Der Titel „Im Schatten des Bösen“ klingt fast zu harmlos: Filmemacherin Susanne Babila verleiht schwer verletzten und traumatisierten Frauen und Mädchen im Kongo eine Stimme.

„Wir sind immer noch ein Low-Budget-Preis“, sagt Klaus Ploth von der Evangelischen Medienzentrale. Er spielt darauf an, dass das Preisgeld beim Deutschen Menschenrechts-Filmpreis mit jeweils 1.500 Euro pro Sparte nicht hoch ist. Doch der Preis entfaltet Wirkung: Nicht nur, dass sämtliche Filme aus der Sparte Amateure von Anfang an auf DVD erhältlich sind. Seit heute gibt es den ersten Preis in der Sparte Profis als Film vom FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht. Das ist in diesem Jahr der Film „Kindersklaven“. Die beiden Autoren haben sich in Indien als Kaufinteressenten ausgegeben und mit versteckter Kamera Produktionsstätten mit versklavten Kindern gefilmt. Ein Junge, der ohne Schutzbrille Schweißarbeiten verrichten musste, ist hier zu sehen: Ein Funke raubte ihm das Augenlicht. Den Einsatz des Films in Schule und Jugendarbeit begleitet eine DVD mit pädagogisch-didaktischem Material.

Den ersten Preis in der Sparte Amateur gewann ein Film über Oury Jalloh, einen Asylsuchenden aus Sierra Leone, der am 7. Januar 2005, an Händen und Füßen gefesselt, in einer Dessauer Polizeizelle verbrannte – auf einer feuerfesten Matratze. - Eine kriminalisierende erkennungsdienstliche Maßnahme der Regierung Berlusconi prangert der Film „Italiens harte Hand“ an. Sämtliche Roma und Sinti müssen ihre Fingerabdrücke bei den Behörden abgeben, auch die Kinder. Die italienische Staatsbürgerschaft oder einen Pass bekommen sie nicht. - Menschen ohne Papiere besetzten eine eiskalte Kirche in Brüssel und kämpften um ihr Leben: „Comme tout autre humain“ schildert ihre hoffnungslose Lage – und ihren Erfolg.

126 Produktionen wurden dieses Mal beim Deutschen Menschenrechts-Filmpreis eingereicht – das sind so viele wie nie zuvor. Insgesamt waren es 1.018 Einsendungen, die den Preis, der alle zwei Jahre verliehen wird, seit seiner Gründung erreichten. Zum 10jährigen Jubiläum konnte der Bayerische Rundfunk als Medienpartner gewonnen werden, der die Preisverleihung auf BRAlpha komplett ausstrahlt. Sendetermin ist der 13. Dezember um 22.30 Uhr.

Alle Filme wurden in Nürnberg am 6. Dezember ab 19.30 Uhr in der Nacht des Menschenrechts-Filmpreises gezeigt. Wer die Filme noch sehen will, kann das auch in Berlin am 9. Dezember 2008 um 19.30 Uhr im Haus der Kulturen der Welt oder in Bonn am 10. Dezember 2008 um 19.30 Uhr im Rheinischen LandesMuseum tun. Peter Lokk von der Journalistenakademie, gemeinsam mit der Evangelischen Medienzentrale von Anfang an dabei, hat den Deutschen Menschenrechtsfilmpreis auch 2008 bei seinem 10jährigen Jubiläum unterstützt.

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