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Deutscher Menschenrechts-Filmpreis in Nürnberg verliehen

09.12.200616:10 UhrKunst & Kultur

(openPR) In der Nürnberger Meistersingerhalle wurde am 9. Dezember der ‚Deutsche Menschenrechts-Filmpreis’ in den Kategorien Profi, Amateur und Filmhochschule verliehen. 2006 gab es auf Anregung von Peter Lokk, Nürnberger Medienakademie e. V., erstmals den Sonderpreis „Filmhochschule“. Der Wettbewerb, so Klaus Ploth von der Evangelischen Medienzentrale, will Amateure ermutigen und Journalistinnen und Journalisten bestärken, ihren Bildungsauftrag und ihre Kontrollfunktion wahrzunehmen.

Den ersten Preis in der Kategorie Amateurfilm gewann mit dem Musikvideo „Akhona“ Michael Spengler aus Münster. Sein Video erzählt die Geschichte eines mit AIDS infizierten Kindes aus den Townships von Südafrika als HipHop. Mit ihren Handys filmten zwei Mädchen aus Wuppertal den Kriegsbeginn im Libanon – sie waren im Juli dorthin gereist, um ihre Verwandten zu besuchen. Das Musikvideo „MenschenRecht“ der Lichtenberger Boys aus Berlingewann den dritten Preis.

„Tod in der Zelle – Warum starb Oury Jalloh?“ ist der Titel des preisgekrönten Films in der Profi-Sparte. Marcel Kolvenbach und Pagonis Pagonakis drehten die Dokumentation über den Asylbewerber, der in Dessau im Polizeigewahrsam starb, für den WDR. Den zweiten Preis erzielte „Getauschte Blicke – Theaterleben in Kabul“ von Jutta von Stieglitz-Yousufy, eine Dokumentation über Künstler in Kabul, die trotz aller Widrigkeiten ihr Theater wieder in Betrieb nehmen. Mit „SchussWechsel – Fotografen in einem zerrissenen Land“ über Kriegsfotografie in Jerusalem gewannen Sacha Mirzoeff und Bettina Borgfeld den dritten Preis. Den erstmals verliehenen Sonderpreis in der Kategorie Filmhochschule errang „Bánffy Castle“ von Tobias Müller, Student an der Filmakademie Baden-Württemberg. Der Dokumentarfilm zeigt, wie in einem zerfallenden Schloss in Transsilvanien 220 psychisch kranke Patienten in elendsten Verhältnissen leben, und was sie am Leben hält.

Mit 192 Einreichungen, darunter 92 Profiproduktionen, 48 Amateurproduktionen und 52 Produktionen von Filmhochschulen verzeichnen die Veranstalter einen neuen Teilnahmerekord. Der ‚Deutsche Menschenrechts-Filmpreis’ wird seit 1998 alle zwei Jahre Anfang Dezember anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte verliehen.

Kontakt: Peter Lokk, Nürnberger Medienakademie e. V. / Journalistenakademie, Postfach 190418, 80604 München, Tel. (089) 167 51 06, Fax (089) 13 14 06, E-Mail, www.journalistenakademie.de

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