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Wundermittel oder Sicherheitsrisiko - Cloud Computing polarisiert IT-Chefs

04.12.200810:19 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Framingham/München, 2. Dezember 2008, ne-na.de - Die US-Schwesterpublikation des CIO-Magazins cio.com wollte wissen, wie der Stand der Dinge bei Cloud Computing ist und führte eine Befragung unter 173 IT-Führungskräften durch.58 Prozent der Befragten trauen Cloud Computing zu, die IT radikal zu verändern. Geht es dagegen um den aktuellen Einsatz, liegen die Zahlen deutlich niedriger: 30 Prozent der Studienteilnehmer gaben zu Protokoll Cloud Computing bereits zu nutzen oder momentan einzuführen. 29 Prozent haben das Thema noch gar nicht auf der Agenda.



Fünf Prozent der Studienteilnehmer sind noch unentschlossen. Addiert man sie zu den 29 Prozent Desinteressierten, will bislang jeder Dritte Cloud Computing noch nicht einsetzen. Die „Warum"-Frage beantwortet einer von ihnen gleich in mehrfacher Hinsicht: Es fehle konkreten Erfahrungen, Preis-/Leistungsmodelle seien noch nicht ausgereift und überhaupt wolle man warten, bis der Hype der Realität weicht. Das korrespondiert zur Einschätzung von 54 Prozent der Befragten, die erst in einigen Jahren eine Marktreife erwarten.

Auch in Deutschland äußern sich ITK-Experten skeptisch: „Die Argumentation für Cloud Computing unterscheidet sich in vielen Details nicht von den Argumenten, die viele Jahre für Großrechner angeführt wurden, nun verbunden mit einer Netzversorgungsphilosophie, die neben unbegrenzten Übertragungskapazitäten auch unbegrenzte Rechenkapazitäten verheißt. Nach dem Ende der Großrechnerära wurde in den 90er Jahren von einigen IT-Herstellern das Network-Computing propagiert, wo die einfachen Terminals zwar durch Lite-PCs ersetzt wurden, aber die Applikationen aus dem Netz kommen. Das hatte keinen Erfolg“, erklärt Aastra-Deutschlandchef Andreas Latzel http://www.aastra.de.

Die Cloud Computing-Prediger würden verkennen, dass es komplett gegenläufige Trends zu großen, mächtigen Computerzentren und damit auch zu Anbietern der Leistungserbringer gibt. „Open Source etwa, wo zunehmend auch viele große Unternehmen auf freier, unter der Open Source-Lizenz veröffentlichter Software aufsetzen und diese für ihre Modifikationen und Erweiterungen benutzen. Ob Linux, OpenOffice oder Mozilla, es gibt viele gute Gründe für Open Source“, sagt Latzel. Cloud Computing sei nach Ansicht des IT-Experten Andreas Rebetky nicht neu, und vielleicht eher als Fortführung des Gridgedankens vor zehn Jahren zu sehen, nämlich der Nutzung der Netzwerk-Ressourcen, Computing aus der Steckdose oder ASP Modelle. „Die Realität ist jedoch anders: Die Performance ist durch die Komplexität der Applikationen limitiert“, so die Bedenken von Rebetzky, Director Global Informaton beim Technologiespezialisten Bizerba http://www.bizerba.de. Sie leide immer unter dem schwächsten Glied in der Kette. „Und das wechselt ab und an die Lager: Heute die CPU, morgen das I/O Verhalten und dann vielleicht die Netzperformance. Wir sollten auf den Boden der Realität zurückkommen und die verfügbaren Technologien wertsteigernd einsetzen – anstatt mit Schlagworten den Nebel zu verdichten“, fordert der Bizerba-Manager.

Das CIO-Magazin wollte wissen, worin die Heilsversprechen von Cloud Computing liegen. Jeder Zweite nennt die Skalierbarkeit und Flexibilität, gefolgt von möglichen Einsparungen bei der Hardware und Administration sowie einem besseren Zugang zu Kompetenzen, die nicht im eigenen Unternehmen entwickelt werden müssen. (28 Prozent). Umgekehrt sind die Studienteilnehmer nicht blind für die Risiken und Probleme bei Cloud Computing. Auch hier gibt es einen klaren Spitzenreiter: Sicherheit (45 Prozent der Nennungen). Es folgen die Integration mit bestehenden Systemen sowie der Verlust von Kontrolle über die Daten (jeweils 26 Prozent). Außerdem spielen Bedenken hinsichtlich der Verfügbarkeit eine Rolle (25 Prozent).

Das CIO-Magazin weist darauf hin, dass einige Grundsatzfragen noch nicht geklärt sind. Beispielsweise hängt Cloud Computing mit Virtualisierung zusammen und die Anbieter haben sich noch nicht darum gekümmert, wie virtuelle Maschinen zwischen physischen Servern mit Prozessoren verschiedener Anbieter hin- und hergeschoben werden können. Und wer nachfrage, wie Daten zwischen verschiedenen Cloud Service Providern ausgetauscht werden können, bekomme nur Wischi-Waschi-Antworten.

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