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Studie - Glasfaserausbau – eine lukrative Einnahmequelle für Stadtwerke

03.12.200809:12 UhrMedien & Telekommunikation

(openPR) München, 3.Dezember 2008 – Die Telekommunikationsanbieter in Deutschland greifen bei der Bereitstellung von DSL-Anschlüssen in erster Linie auf vorhandene Leitungen zurück. Damit eröffnet sich für Stadtwerke ein neues Marktsegment: Eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Mücke, Sturm & Company zeigt, dass beim Ausbau der Glasfasernetze Erträge in Höhe von mindestens 1000 € pro Anschluss für die Stadtnetzbetreiber möglich sind.



Beim Ausbau der Glasfasernetze entstehen für alle Beteiligten vielfältige Vorteile: Die Service Provider erhalten Zugang zu Kunden mit sehr hohem Umsatzpotential. Die Kommunen werden als Standort deutlich attraktiver. Hausbesitzer steigern mit einem DSL-Anschluss den Wert ihrer Immobilie und die Hausbewohner surfen schneller. Den Stadtwerken erschließt sich zudem eine neue Einnahmequelle: „Konservative Berechnungen deuten auf signifikante Ertragsmöglichkeiten in Höhe von mindestens 1000 € pro Anschluss“, erklärt Michael Mücke, geschäftsführender Partner von Mücke, Sturm & Company.

Verschiedene Geschäftsmodelle sind möglich
Die Münchner Unternehmensberatung hat in ihrer Studie zu den aktuellen Entwicklungen im Breitbandmarkt festgestellt, dass die Stadtwerke unserer Nachbarländer und in den USA längst die Chance erkannt haben und großflächig Glasfasernetze aufbauen. Verschiedene Geschäftsmodelle finden dabei Anwendung:
Weit verbreitet ist das Konzept „Open Access“ in der Schweiz, Österreich, den Niederlanden und in Skandinavien. Hier stellt der Stadtnetzbetreiber das Basisnetz zur Verfügung, indem er Glasfaser verlegt und die Hausanschlüsse übernimmt. Die Serviceprovider gehen Partnerschaften mit den Stadtwerken ein und gewährleisten, dass die Kunden unter allen Dienstleistungsanbietern frei wählen können. Dabei steht das Extrabreitbandnetz allen Serviceprovidern ohne Monopolbildung zur Verfügung. Stadtnetzbetreiber investieren damit in die Zukunft, um im Wettbewerb mit anderen Städten bestehen zu können und steigern außerdem Kundenzahlen und Umsätze.
In manchen Städten agieren die Stadtwerke vollkommen eigenständig und stellen selbst Telefondienste zur Verfügung. Dafür gibt es auch in Deutschland vereinzelte Pioniere: So bietet beispielsweise Ruhrpower in der Stadt Schwerte neben Gas, Wasser und Strom auch Telefonie und Internet via Glasfaseranschluss an.
Eine weitere Möglichkeit ist, dass der Hausbesitzer selbst für die Kosten des Glasfaseranschlusses aufkommt und danach nur noch eine geringe monatliche Nutzungsgebühr bezahlt. Mit dieser Investition steigt der Wert seiner Immobilie.


Kommunen bevorzugen Partnerschaft mit Stadtwerken
Für die Kommunen sind die deutlich niedrigeren Kapitalkosten der Stadtwerke ein wesentlicher Vorteil gegenüber privaten Unternehmen. Den Gemeinden eröffnen sich diverse Umsatzmöglichkeiten, je nachdem ob sie selbst in den Ausbau des Glasfasernetzes investieren oder ob eine Public-Privat Partnerschaft als Basis dient. Das Beispiel der Stadt Schwerte zeigt, wie lohnend die Investition in die Stadtwerke ist: Die Stadtwerke gehören zur Hälfte der Kommune. Nach dem Ausbau des Glasfasernetzes, verzeichnen die Stadtwerke Schwerte einen Marktanteil von 41 Prozent und einen Umsatz von 5,4 Millionen €.


Die Nachfrage ist enorm
Die Nachfrage nach Breitband-Glasfasernetzen steigt enorm. Für viele Anwendungen moderner Technologie, wie das schnelle Herunterladen einer DVD, Fernsehen in HDTV-Qualität über PC oder das Versenden großer Datenmengen, benötigen die Verbraucher leistungsstarke und extraschnelle Übertragungswege. Dieser Trend wird sich nach den Prognosen der Telekommunikationsanbieter in den nächsten Jahren weiter massiv verstärken.

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