(openPR) Genossenschaft der Frauenärzte schnürt anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der „africa action / Deutschland“ neues Spendenpaket für Krankenhaus in Ghana
Köln. Weihnachtszeit ist Spendenzeit. Die Ärztliche Genossenschaft GenoGyn hat einen weiteren, guten Grund ihr soziales Engagement gerade jetzt zu verstärken: Die „africa action / Deutschland e.V.“ feiert 25-jähriges Bestehen. Der Verein ist Kooperationspartner der GenoGyn und betreut im Rahmen des Hilfsprojektes „Weiter sehen!“ das St. Anthony's Hospital in Ghana, mit dem die GenoGyn eine dauerhafte Hilfspartnerschaft unterhält. Anlässlich des Jubiläums spendet die Genossenschaft der Frauenärzte nun 2500 Euro für den dringend benötigten Erweiterungsbau des Hospitals.
„Wir verstehen uns als Partnerschaft der Erfolgreichen, und wirklich Erfolgreiche können auch geben“, sagt Dr. Helge Knoop, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe aus dem Vorstand der Ärztlichen Genossenschaft. Seit März 2005 pflegt die GenoGyn deshalb eine Hilfspartnerschaft mit dem St. Anthony's Hospital in der Volta-Region. Das Krankenhaus in Dzodze verfügt über 156 Betten und acht Abteilungen und versorgt ein Gebiet mit etwa 210.000 Menschen. Jährlich werden im St. Anthony’s zwischen 700 und 800 Kinder geboren, davon müssen etwa 150 Geburten mit Kaiserschnitt beendet werden. „Im Zuge unserer Partnerschaft konnten durch Sach- und Geldspenden die fachärztlichen Bedingungen im St. Anthony’s verbessert werden. Zum Beispiel sorgt das sogenannte Top-up dafür, das Gehalt des örtlichen Gynäkologen aufzubessern und ihn damit zum Bleiben in dieser abgelegenen und armen Region zu veranlassen“, so Dr. Knoop. Von Containersendungen mit Hilfsgütern sieht die GenoGyn inzwischen ab, da der Transport zu aufwendig und zu teuer ist. „Optimal sind tatsächlich Geldspenden, damit das Nötige vor Ort gekauft oder veranlasst werden kann. Alle Gelder werden, ohne Verwaltungsgebühren, zweckgebunden dem Projekt zugeführt“, betont der Kerpener Gynäkologe und verweist darauf, dass die Partnerschaft mit dem St. Anthony’s Hospital der „africa action / Deutschland e.V.“ unterstellt ist. Sie ist als gemeinnützig und mildtätig anerkannt und gehört zu den wenigen Hilfsorganisationen, die seit 1994 das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI), das jährlich beantragt werden muss, führen dürfen.
„Das 25-jährige Bestehen des Vereins ist Anlass für unser aktuelles Spendenpaket. Die 2500 Euro sollen beim Erweiterungsbau für die Ambulanz des St. Anthony’s helfen. Er ist dringend erforderlich, weil die Zahl der Hilfe suchenden Ghanaer und der Patienten aus dem angrenzenden Togo dramatisch gestiegen ist und inzwischen statt 150 nun täglich 300 Patienten ambulant versorgt werden müssen“, sagt Dr. Helge Knoop. Neben Geldspenden sind, so die GenoGyn, übrigens auch Kurzeinsätze deutscher Gynäkologen im St. Anthonys Hospital willkommen – und das natürlich nicht nur zur Weihnachtszeit.
Mehr Informationen zum Afrika-Hilfsprojekt „Weiter sehen!“ der Ärztlichen Genossenschaft GenoGyn unter: www.genogyn-rheinland.de





