(openPR) Die Tajine (auch Tagine genannt) bezeichnet ein Kochgefäss und gleichzeitig die Gerichte, die damit erzeugt werden. Beides hat seinen Ursprung in Nordafrika, bzw. im sogenannten Magreb. Unter „Magreb“ versteht man im Wesentlichen die Regionen im heutigen Tunesien, Algerien und Marokko.
Das Tajine besteht aus einer Schüssel und einem hutförmigen, konischen Aufsatz mit obenliegender Mulde. In diese Vertiefung wird kaltes Wasser gefüllt, um den Hutaufsatz kühl zu halten. Dadurch kondensiert der aufsteigende Wasserdampf, der wiederum als Flüssigkeit in die Speisen zurückfliesst. In der Folge schmort der Inhalt besonders schonend und alle Vitamine und Nährstoffe bleiben erhalten.
Ursprünglich wurden die Tajine aus gebranntem Ton gefertigt, was ein Vorwässern der Form bedingte. Heute sind Tajine auch aus glasierter Keramik erhältlich, was die Handhabung und Pflege deutlich vereinfacht. Traditionell werden die Gefässe am Tisch serviert, da sie formschön sind und die Hitze dank der Fertigung aus Keramik längere Zeit speichern.
Grundsätzlich eignet sich das Tajin für alle Schmorgerichte mit Reis, Getreide, Fleisch und Gemüse. Aber auch diverse Süssspeisen gelingen darin hervorragend: Beispielsweise gedämpfte Bananen und Kiwis in Yoghurt mit Zimt und Vanille.
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