(openPR) Die marokkanische Küche – wie das Land, ist sie voller Geschmäcker, Düfte und Farben. Ihre Aromen und herzhaft süßen Symphonien werden weltweit gerühmt.
Für viele gilt die marokkanische Küche als die beste orientalische und arabische Küche der Welt. Für jeden ist irgendetwas dabei, vom Süßspeisenliebhaber bis zum Fleisch- und Fischliebhaber. Eine breite Palette herrlicher Gewürze wird großzügig, aber wohl überlegt und mit großer Kenntnis verwandt, um den Speisen einen ganz eigenen Charakter zu geben und den Geschmack einzelner Zutaten aufs Köstlichste hervorzuheben.
Couscous
Das in Europa wohl bekannteste Gericht Marokkos ist Couscous. Dabei bezeichnet das Wort "Couscous" nicht nur den Hartweizengrieß selbst, sondern eine Vielzahl dazugehöriger Gerichte, die ursprünglich aus der Berberküche stammen. Bei der traditionellen Herstellung von Couscous wird Hartweizengrieß mit Wasser befeuchtet und mit einer dünnen Schicht Mehl überzogen. Anschließend werden aus der Masse von Hand winzige Kügelchen gerollt.
Heute wird Couscous natürlich auch industriell hergestellt und kann fertig gekauft werden. Traditionell marokkanisch zubereitet wird Couscous in einem Sieb, das über einem Eintopf hängt. Der Dampf des Eintopfes zieht beim Garen durch den Couscous und verleiht ihm sein würziges Aroma. Für diese Eintopfgerichte gibt es sehr unterschiedliche Rezepte mit Lamm, Hammel oder Hühnchen sowie Gemüse und Kichererbsen.
Die Gewürze
Die marokkanische Küche ist sowohl durch arabisch-islamische als auch durch afrikanische und europäische Einflüsse geprägt. Die speziell marokkanische Note entsteht durch Gewürze wie Safran, Kreuzkümmel, Cayennepfeffer, edelsüßen Paprika und Zimt. Der starke Einsatz von frischen Kräutern und Gewürzen ist ein weiteres Markenzeichen der marokkanischen Küche. Ein unverzichtbarer Bestandteil vieler Speisen ist die aus 35 verschiedenen Zutaten bestehende Gewürzmischung "Ras el Hanout".
Neben den Gewürzen gibt es noch einige weitere Zutaten, die für ein authentisch marokkanisches Geschmackserlebnis notwendig sind. Dazu zählen in Salzlake eingelegte Oliven, eingelegte süße und scharfe Paprikaschoten und eingelegte Zitronen. Auch der marokkanische Joghurt, im Idealfall mit Artischocken angedickt, ist ein Muss.
Tajine
Ein weiteres typisch marokkanisches Gericht ist die Tajine. Der Begriff bezeichnet dabei gleichzeitig die Speise und das Gefäß, in dem sie zubereitet wird - einen flachen Tontopf mit kegelförmigem Deckel. Die Zubereitungsvarianten für Tajine sind unbegrenzt, es gibt sie mit Lamm, Hammel, Pute, Taube oder auch Fisch. Als Gemüse werden Kartoffeln, Zwiebeln, Tomaten, Möhren, Kohl oder Bohnen dazugetan. Gewürzt wird die Tajine mit Knoblauch, Paprika, Koriander, Kreuzkümmel oder Safran. Dazu wird Brot gereicht. Durch die langsame und schonende Garung wird das Fleisch besonders zart und schmackhaft.
Weitere Spezialitäten der marokkanischen Küche sind Harira, eine dickflüssige Suppe aus Linsen oder Kichererbsen und Bastilla, eine Pastete aus vielen Teigschichten, gefüllt mit Taubenfleisch und Rosinen. Kombinationen von Herzhaftem und Süßem sind in der marokkanischen Küche üblich. Auch zum Couscous werden oft Fleisch und Rosinen miteinander kombiniert, Tajine wird mit Quitten oder Pflaumen verfeinert.
Zum Nachtisch gibt es oft Kab-el-Ghzal, "Gazellenhörnchen", ein mit Puderzucker oder Orangenblütenwasser verfeinertes Mandelgebäck. Auch süßer Couscous mit Puderzucker, gemahlenem Zimt, gerösteten Mandeln, Rosinen oder frischen Datteln wird gern gegessen.
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Autor Harry Lewandowski: Mit Freunden kochen, essen, genießen, leben. Und dabei fotografieren und die Rezepte sammeln. Beides nicht berufsmäßig, aber mit Professionalität und Leidenschaft. Taquita ist eine Rezeptsammlung mit Rezepten aus den unterschiedlichsten Regionen unserer Erde. Sie ist aus einer persönlichen Kochbuchidee heraus entstanden. Alle Rezepte wurden persönlich gekocht, fotografiert und das Wichtigste: auch persönlich verspeist! Die Einfachheit von Rezepten ist hier wichtig; das Produkt soll im Mittelpunkt stehen.













