(openPR) Frankfurt 21. November 2008 – In den letzten Monaten haben viele vermeintlich sichere und ertragreiche Anlagen schwere Wertverluste verzeichnet. Der Vision Microfinance Dual Return Fund dagegen entwickelte sich weiter positiv und erwirtschaftete stabile Renditen. Auf Basis dieses Mikrofinanz-Fonds kommt nun AIV Vision Microfinance (AIVM) auf den Markt, das bisher bestehende Probleme für private und institutionelle Anleger ausräumt. Bisher war es nämlich nicht leicht, in reine Mikrofinanz-(MF-)Fonds zu investieren. Da diese auch direkt Kredite an MFInstitute vergeben, ist es Fondsmanagern meist nicht erlaubt, Anteilspakete an MFFonds zu erwerben, und der Vertrieb an Privatleute ist nur eingeschränkt möglich. Zudem war die Mindesteinlage bisher meist recht hoch.
Doppelte Absicherung – kein Emittenten-Ausfallrisiko
Die Verbriefungs-Spezialisten von Oaklet haben deshalb AIV Vision Microfinance entwickelt. Die Anleger sind hier optimal abgesichert: Für AIVM besteht ein abgeschottetes Teilvermögen (Compartment). Sollte die Emittentin zahlungsunfähig werden, werden daraus nur die Ansprüche der AIVM-Anleger und -Dienstleister befriedigt. Zudem wird der Emissionserlös zu annähernd 100% in den Dual Return Vision Microfinance Fund investiert. Das AIVM-Compartment besteht damit fast ausschließlich aus einem Luxemburger Investmentfonds – also einem im Insolvenzfall ebenfalls maximal geschützten Sondervermögen. Es gibt keine exotischen oder verschachtelten Strukturen innerhalb dieser Verbriefung. Oaklet- Geschäftsführer Sven Ulbrich ist von der Neuemission überzeugt: „Wir machen das Thema Mikrofinanz für jedermann zugänglich – und zwar bei maximalem Schutz der angelegten Gelder.“
Mikrofinanz ist keine Spende: das Konzept
In Entwicklungs- und Schwellenländern bilden kleine und kleinste Betriebe den Motor der Wirtschaft. Viele Menschen wollen sich eine solche Existenz aufbauen. Sie haben eine Idee und die Fähigkeiten, sie zu verwirklichen. Dazu brauchen sie Geld, meist nur eine kleine Summe. Aber sie bekommen keinen Kredit – höchstens für ruinöse Zinsen. Hier springen MF-Institute ein: Die Mitarbeiter kennen die Leute und die Verhältnisse vor Ort. Sie vergeben Kredite zu ortsüblichem Zins, manchmal abgesichert über eine Gruppe von Kreditnehmern. Die Summen betragen je nach Region und Projekt meist zwischen 50 und 1500 Dollar. Die Verlässlichkeit der Schuldner ist hoch: Die Rückzahlungsquote liegt bei 98%. Günther Kastner ist der Geschäftsführer von Absolute Portfolio Management, dem Unternehmen, das den Fonds seit der Auflage im April 2006 verwaltet. Er sagt: „Die Kredite sind klassische Hilfe zur Selbsthilfe.“ Erfolgreiche Kleinunternehmer werden in ihrem Umfeld zum Vorbild – und sie schaffen häufig bald weitere Arbeitsplätze. Auch dafür bekommen sie wieder den erforderlichen, nun etwas höheren Kredit. Die MF-Institute wachsen so mit ihren Kunden. Kastner: „Die lokale Wirtschaft wird angekurbelt, die Kinder können zur Schule gehen, die medizinische Versorgung verbessert sich. Mit kleinen Summen lässt sich viel bewirken.“
Reale Werte – unabhängig vom Börsengeschehen AIV Vision Microfinance verbindet gute Renditechancen mit erstaunlich geringem Risiko. Weil der Fonds in allen Teilen der Welt investiert, wirken sich regionale Krisen kaum auf das Gesamtergebnis aus. Der Fonds arbeitet ausschließlich mit MF-Instituten zusammen, deren Seriosität sorgfältig geprüft wurde. Die Anlage ist breit gestreut – in unterschiedlichste, überschaubare Projekte. Günther Kastner sieht darin eine große Stärke: „MF-Institute finanzieren nicht die teure technische Ausstattung einer Textilfabrik, sondern die Nähmaschine einer Schneiderin. Die rentiert sich unabhängig von der wirtschaftlichen Großwetterlage.“ Die MF-Institute übernehmen eine Leistung, die eigentlich Kernaufgabe der Banken wäre: Mittel bereitzustellen, um wirtschaftlichen Erfolg möglich zu machen.
Sven Ulbrich macht deutlich: „Gerade jetzt erweist sich, dass das Konzept tragfähig ist: Die Kreditnehmer schaffen reale Werte. Im MF-Bereich gibt es keine Kreditblase und keine verschachtelten Risiken.“ Weil aber durch die globale Finanzkrise die Geldströme spärlicher fließen, ist es umso wichtiger, die wertvolle Arbeit dieser Institute zu unterstützen. Für die Anleger lohnt sich das auch bei der Rendite: Mikrofinanz funktioniert unabhängig von den Weltfinanzmärkten. Ulbrich weiß: „Das macht das Produkt gerade heute zu einer besonders attraktiven Anlage.“
Mikrofinanz steht erst am Anfang
Nach seriösen Schätzungen benötigen bis zu einer Milliarde Menschen MF-Kredite, um sich eine Existenz aufzubauen. Der Bedarf ist derzeit höchstens zu 10% gedeckt. Die erforderlichen Summen – man spricht von 250 Milliarden Dollar – lassen sich nur über den Finanzmarkt aufbringen. Ulbrich erklärt: „Deshalb war es ein logischer Schritt, professionell gemanagte Produkte aufzulegen, die die MF-Institute mit den nötigen Summen versorgen und den Investoren vernünftige Renditen bringen.“ Er geht davon aus, dass in diesem Bereich gerade erst der Anfang gemacht ist.
Fakten zum AIV Vision Microfinance
Der Vision Microfinance Dual Return Fund unterstützt zurzeit 65 MF-Institute und erreicht 135.000 bis 195.000 Kleinunternehmer. Sie leben in 19 rasch wachsenden Schwellenländern, unter anderem in Russland, Zentralasien, Südamerika und Osteuropa. Ulbrich weiß: „Diese Gebiete zeichnen sich durch eine junge Bevölkerung, Aufbruchstimmung und großen Nachholbedarf aus.“ Die Laufzeiten sind kurz, sowohl für die einzelnen Kredite als auch für die Anleihen an die MFInstitute – meist dauert es 18 Monate, bis ein MFI das Darlehen zurückzahlt. Damit ist das Risiko durch Zinsschwankungen gering. Die Erträge werden thesauriert. Die Erstzeichnungsfrist läuft vom 24. November bis zum 5. Dezember 2008. Auflagedatum ist der 8. Dezember 2008. Der Ausgabeaufschlag beträgt maximal 5%, die jährliche Verwaltungsgebühr 0,5% (WKN A0X58K / ISIN XS0399802742). Weitere Informationen zu AIVM und zum Fonds finden Sie unter www.oaklet.de und unter www.visionmicrofinance.com. Im letzten Jahr erwirtschaftete der Vision Microfinance 5,38%. Ulbrich erwartet künftig eine Rendite von 4 bis 6 Prozent: „AIV Vision Microfinance wird sich mit klassischen Rentenpapieren messen können.“










