(openPR) Als Konsequenz aus der jüngsten Pisa-Studie fordert der Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV), die Förderung insbesondere benachteiligter Kinder und Jugendlicher massiv auszubauen. „Kleinere Klassen und gut ausgebildetes Personal in Ta-geseinrichtungen und Schulen haben in Sachsen zu einer besseren Förderung benachteiligter Kinder geführt“, erklärte der Vorsitzende des KKV-Bundesverbandes Clemens-August Krapp am Mittwoch.
Allerdings könne man die Konzepte aus Sachsen nicht ohne weiteres auf andere Bundesländer übertragen. „Schulpolitik muss Län-dersache bleiben“, fordert Krapp. Die Pisa-Studie habe einmal mehr gezeigt, dass die Ergebnisse stark durch soziale Hintergründe geprägt seinen. Ein Land wie Nordrhein-Westfalen stehe vor ganz anderen Herausforderungen wie etwa Sachsen oder Bayern.
Zusätzliche Gelder müssten gezielt eingesetzt werden. „Wir müssen die Schüler unterstützen, die die größten Probleme haben“, so Krapp. Der KKV macht sich für eine bessere Ausbildung und Be-zahlung von Lehrern – insbesondere an Hauptschulen – stark. Außerdem befürwortet er die Einbindung von Sozialarbeitern an den Schulen, fordert aber gleichzeitig ein größeres Engagement der Eltern. „Eine so wichtige Sache, wie die Bildung unserer Kinder, dürfen wir nicht alleine dem Staat überlassen“, mahnt der KKV-Vorsitzende.










