(openPR) Betriebliche Mitarbeiter- und Sozialberater können helfen
Immer mehr Arbeitnehmer in Deutschland fühlen sich an ihrem Arbeitsplatz gestresst. Wer heute noch Arbeit hat, muss oft mehr leisten als früher - mit sichtbaren Folgen: Verdichtung der Arbeitsprozesse und steigender Leistungsdruck führen bei immer mehr Berufstätigen zu psychischen Problemen, bestätigen Untersuchungen. Die DAK veröffentlichte kürzlich eine Studie, der zufolge zwischen 1997 und 2001 die Zahl der Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen um 51 Prozent gestiegen ist.
Hilfe gibt es in vielen größeren Unternehmen. Der Bundesfachverband betriebliche Sozialarbeit (bbs) weist deshalb darauf hin, dass es in rund 800 deutschen Unternehmen und Verwaltungen eine spezielle Mitarbeiterberatungsstelle gebe. Diese innerbetrieblichen Einrichtungen leisten einen Beitrag zur betrieblichen Sozial- und Gesundheitspolitik. Sie betreuen Mitarbeiter, beraten Führungskräfte und erarbeiten Präventionsprogramme. Firmen ohne eigene Mitarbeiterberatungsstellen können freiberuflich tätige Fachleute damit beauftragen. Der bbs empfiehlt Firmen ab 2000 Beschäftigten, eine eigene innerbetriebliche Beratungsstelle einzurichten. Die dort tätigen Fachleute tragen dazu bei, Krankenstände zu senken und helfen, schnell auch schwierige Führungsprobleme zu lösen.
Hintergrund:
Der Bundesfachverband Betriebliche Sozialarbeit e.V. (bbs) vertritt die Interessen angestellter und selbständiger Berater/-innen in diesem Bereich. Seine Mitglieder arbeiten bei großen und bekannten Unternehmen, Behörden und Institutionen.
Die Betriebliche Sozialarbeit leistet im reaktiven wie im präventiven Bereich einen wesentlichen Beitrag zur Wiederherstellung, Stabilisierung und Förderung der psychosozialen Gesundheit von Betrieben, Führungskräften und Mitarbeitern und trägt damit zum Erreichen der Unternehmensziele bei. Die bbs-Mitglieder verstehen ihre Arbeit als Teil der betrieblichen Sozialpolitik, Gesundheitsförderung und Personalentwicklung.
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