(openPR) Die Betriebskostenabrechnungen für das Jahr 2007 sind verschickt - und schlagen bereits hohe Wellen. Der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV) sieht auf die Wohnungsnutzer hohe Nachzahlungen zukommen und befürchtet eine Klagewelle.
Der Preis für Rohöl liegt knapp unter 140 Dollar pro Barrel. Die Folgen sind für jeden Autofahrer deutlich sichtbar, die Tankfüllung kostet wöchentlich mehr. Nur an Wohnanlagen mit Ölheizungen ist diese Entwicklung bisher auf scheinbar unerklärliche Weise vorbeigegangen. Doch damit ist jetzt Schluss. Vor Kurzem haben die Immobilienverwalter in Deutschland die Betriebskostenabrechnungen für das Jahr 2007 verschickt, und darin ist viel sozialer Sprengstoff enthalten, denn: Die Kosten für die warme Stube explodieren. Zwei milde Winter und noch günstig eingekauftes Öl im Tank hatten bisher dafür gesorgt, dass die Wärmekosten nur moderat gestiegen waren. Jetzt allerdings sind die Altbestände aufgebraucht, und neues Heizöl musste teuer eingekauft werden. Das hat dazu geführt, dass für Mieter und Eigentümer in vielen Wohnanlagen deftige Nachzahlungen fällig werden. „Die Höhe der Forderung ist für die Betroffenen oft ein Schock. Deshalb befürchten wir eine Klagewelle“, sagt DDIV-Präsident Wolfgang D. Heckeler.
Die dramatische Situation bei den Kosten für Wärmeenergie mache deutlich, dass sich Eigentümergemeinschaften nun verstärkt mit energetischen Maßnahmen, wie Wärmedämmung und effizienten Heizsystemen, auseinandersetzen müssen. „Und diese Leistungen, weit über die kaufmännische Immobilienverwaltung hinaus, kann nur ein professioneller Immobilienverwalter erbringen“, ist Heckeler überzeugt.











