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„Grüner Hahn“ landet als „Weißer Storch“ auf der IBB „Johannes Rau“

07.11.200815:44 UhrVereine & Verbände

(openPR) Hohe Auszeichnung für die Internationale Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ in Minsk: Das deutsch-belarussische Gemeinschaftsunternehmen – von deutscher Seite getragen vom IBB Dortmund – hat erfolgreich ein Umweltmanagement eingeführt und darf nun das Logo des „Weißen Storchs“ tragen.



Das Zertifikat bestätigt, dass die Einrichtung die Bewahrung der Schöpfung als eine ihrer Kernaufgaben ansieht, dass sie den Klimawandel als Herausforderung ansieht und zur kontinuierlichen Verringerung der Umweltbelastung ein Umweltmanagementsystem anwendet. Daher ist die IBB „Johannes Rau“ nun berechtigt, das Projektlogo „Weißer Storch“ zu tragen. Unterzeichnet wurde das Zertifikat am 29. Oktober 2008.

Seine Verleihung ist etwas Besonderes: Denn nur vier Einrichtungen in Weißrussland haben bisher ein Umweltmanagement nach dem Vorbild des „Grünen Hahns“ eingeführt. Sie erfüllen die Anforderungen des „Grünen Hahns“ und damit den Standard des Europäisches Umweltmanagementsystems EMAS II.

„Die jetzige Auszeichnung ist das Ergebnis eines intensiven Fachaustausches, der Dank des Förderprogramms Belarus möglich wurde“, sagt Peter Junge-Wentrup, als Geschäftsführer der IBB-gGmbH Dortmund deutscher Partner der IBB „Johannes Rau“ Minsk. „Besonders erfreulich ist, dass sich das belarussische Ministerium für Umwelt beteiligt."

Angestoßen hat die Aktivitäten das Umweltreferat der Evangelischen Kirche von Westfalen in Kooperation mit der Stiftung Living Partnership. Beteiligt waren neben der IBB Minsk auch das Kinderzentrum Nadeshda, die Dorfentwicklungsinitiative Komarowo sowie eine der größten orthodoxen Kirchengemeinden in Minsk. Den entscheidenden Impuls gab die Männerarbeit der EKvW.

„Wir sind stolz, dass zum ersten Mal in sozialen und kirchlichen Einrichtungen in Belarus ein lebendiges Umweltmanagementsystem realisiert werden konnte“, sagte Pfarrer Klaus Breyer, Umweltbeauftragter der EKvW. „Die Teamarbeit bei der Entwicklung und Umsetzung des Grünen Hahns hat auch in den weißrussischen Einrichtungen viele Menschen begeistert und neue Ideen für den Umweltschutz hervorgebracht.“

Der „Grüne Hahn“ wurde dabei zum „weißen Storchen“, dem Symbol für Umwelt- und Naturschutz in Weißrussland schlechthin. „Wir fragten uns am Anfang, ob eine Übertragung des Grünen Hahns auf weißrussische Verhältnisse möglich sein würde. Schnell haben wir dann aber gemerkt, dass eine sehr hohe Motivation für die Bewahrung der Schöpfung vorhanden ist“, freut sich Hans-Jürgen Hörner vom westfälischen Projekt „Der Grüne Hahn“.


„Ein Netzwerk von Umweltmanagementeinrichtungen ist entstanden, das gemeinsam seine Kompetenzen und Aktivitäten verstärkt. Das Projekt ist auch ein wichtiger Impuls zum interkonfessionellen Dialog mit der orthodoxen Kirche“, unterstreicht Dr. Astrid Sahm, Direktorin der IBB „Johannes Rau“ Minsk. Wie das Kinderzentrum Nadeshda hat auch die IBB Minsk einen ökologischen Schwerpunkt in seiner Bildungsarbeit. Beide Einrichtungen verbindet die Überzeugung, dass ein Engagement für die Opfer von Tschernobyl auch einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen erfordert. Das Umweltmanagement unterstützt beide Einrichtungen, dieses ökologische Engagement noch weiter zu intensivieren.

Auf die ökologische Entwicklung ländlicher Räume und die Förderung des Agro- Tourismus setzt die Dorf-Initiative Komarowo, an der Grenze zu Litauen. Der „Weiße Storch“ hilft dem Dorf eine Vielzahl von Projekten auszubauen.

Dr. Aleg Sivagrakov, Leiter der Arbeitsstelle von Living Partnership, schaut bereits in die Zukunft. „ Wir wollen den Weißen Storchen zu einem ähnlichen Markenzeichen für zivilgesellschaftliche Einrichtungen weiterentwickeln, wie es der Grüne Hahn in Nordrhein-Westfalen ist.“ Der Verein plant, seine Beratungstätigkeiten auszubauen und er will auch Management-Zertifizierungen vornehmen.

Unerwartet intensiv war die Unterstützung durch das weißrussische Umweltministerium. Das Minsker Ministerium unterstützte das Projekt mit Fachkenntnis und zertifizierte schließlich die Einrichtungen nach dem internationalen Managementstandard ISO 14001ff.

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