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Ausstellung zur EM in der Ukraine erinnert an die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl

04.04.201217:39 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Ausstellung zur EM in der Ukraine erinnert an die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl
Den Blick in die Zukunft richtet die Wanderausstellung, die ihren Ursprung in Deutschland hat.
Den Blick in die Zukunft richtet die Wanderausstellung, die ihren Ursprung in Deutschland hat.

(openPR) Die Wanderausstellung „Leben mit Tschernobyl – Menschen – Orte - Solidarität – Zukunft“ wird am Freitag, 13. April 2012, offiziell eröffnet in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Anschließend wird sie bis Ende des Jahres in allen Regionen der Ukraine gezeigt.



„Europa verbindet mehr als die Fußball-EM“

Der deutsche Botschafter in der Ukraine, Dr. Hans-Jürgen Heimsoeth, etwa 20 Zeitzeugen der Reaktorkatastrophe, die deutschen Bundestagsabgeordneten René Röspel und Oliver Kaczmarek (SPD) sowie der Initiator der Ausstellung, Peter Junge-Wentrup vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund (IBB), werden an der feierlichen Eröffnung teilnehmen. „Europa verbindet weit mehr als die Begeisterung für die Fußball- Europameisterschaft“, sagt Peter Junge-Wentrup, Geschäftsführer des IBB Dortmund. „Auch die Erinnerung an die tragischen Ereignisse infolge der Reaktorkatastrophe ist ein Teil unserer gemeinsamen europäischen Geschichte.“

IBB dokumentiert weitere Zeitzeugenberichte

Die Ausstellung des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks in Dortmund erinnert mit Ausschnitten aus der damaligen Fernseh-Berichterstattung, mit zahlreichen zeitgeschichtlichen Fotos und vielen bisher unveröffentlichten Dokumenten an die Ereignisse 1986. Im Mittelpunkt stehen die Schicksale der Einsatzkräfte, so genannter Liquidatoren, und Umsiedler. Die Lebenserinnerungen von 30 Zeitzeugen aus der Ukraine und aus Belarus stehen als Tondokumente zur Verfügung. Erstmals präsentiert die Ausstellung auch die europaweite Solidaritätsbewegung, die sich nach 1986 in vielen Ländern Westeuropas entwickelt hat und bis heute fortbesteht. Der Blick in die Zukunft thematisiert die Energiewende durch mehr Energieeffizienz und die Nutzung neuer Energien. Die Ausstellung kann zudem noch weitere Zeitzeugenberichte in Bild und Ton aufnehmen.

Aktionswochen zum 26. Jahrestag der Reaktorkatastrophe

Die Wanderausstellung hatte das IBB Dortmund in Kooperation mit dem IBB Kiew und der IBB „Johannes Rau“ in Minsk erarbeitet und erstmals im Jahr 2011 zum 25. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl in Deutschland, Österreich und in den Niederlanden gezeigt. Begleitet wurde die Ausstellung jeweils von Zeitzeugen aus der Ukraine und Belarus, die sich vor Schulklassen und anderen Gruppen Fragen und Diskussionen stellten. An allen fast 50 Orten hatte die Ausstellung ein begeistertes Echo gefunden. Ab April 2012 wird die erweiterte ukrainische Version in allen Regionen des Landes gezeigt. Ab Oktober 2012 wird eine weitere russische Version in Belarus gezeigt. Zum 26. Jahrestag der Reaktorkatastrophe sind darüber hinaus europaweite Aktionswochen geplant in Deutschland, Spanien, Großbritannien und Polen.

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