(openPR) ...am Arbeitsplatz sinkt seit Jahren kontinuierlich: 32,4 meldepflichtige Arbeitsunfälle je tausend Vollbeschäftigte verzeichneten die Berufsgenossenschaften im vergangenen Jahr. Die Gesamtzahl der Arbeitsunfälle lag im Jahr 2002 bei knapp 974.000. Im Jahre 1970 lag die Zahl der Arbeitsunfälle je tausend Vollbeschäftigte bei 102,5 und damit dreimal so hoch wie heute. Und noch 1990 wurden 52 Arbeitsunfälle je tausend Vollbeschäftigte gemeldet, seitdem ist diese Kennzahl für das Unfallrisiko am Arbeitsplatz also nochmals um fast 40 Prozent gesunken. Die Zahl der schweren Arbeitsunfälle, die zu neuen Unfallrenten führten, hat seit 1970 um 60 Prozent auf 20.600 abgenommen. Die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle, die 1970 noch bei 2.696 lag, ist auf 773 im vergangenen Jahr zurückgegangen.
Im Ergebnis bedeutet diese positive Entwicklung der Unfallzahlen nicht nur eine erhebliche Verringerung menschlichen Leids, sie bringt den Unternehmen auch gravierende Kostenvorteile. Der durchschnittliche Beitrag je hundert Euro Lohn oder Gehalt lag 2002 bei 1,33 Euro und damit knapp vier Prozent niedriger als 1970. Und das, obwohl auch die Berufsgenossenschaften von den massiven Kostensteigerungen im Gesundheitsbereich betroffen sind und ihre Renten jährlich erhöht werden. Als einziger Zweig der Sozialversicherung verzeichnen die Berufsgenossenschaften langfristig stabile, sogar leicht sinkende Beiträge.
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