(openPR) Die Zeiten sind hektisch. Jeden Tag jagen neue Horrormeldungen von den Finanzmärkten rund um den Globus und machen auch schon lange vor Deutschland nicht mehr halt. Bosch, BMW und Opel haben Kurzarbeit angekündigt oder die Bänder bleiben gleich ganz still. Was bedeutet das für den Arbeitsmarkt in Deutschland und besonders für den Bereich des Arbeitsmarktes, der gerade einen Aufschwung zu nehmen schien: Der 50plus Arbeitsmarkt
Die Zahlen von Frank Weise, dem Chef der Bundesagentur für Arbeit, waren vor wenigen Wochen noch hervorragend und schienen der weltweiten Finanzkrise trotzig die Stirn zu bieten. Denn trotz der sich abschwächenden Konjunktur ist der Arbeitskräftebedarf der Unternehmen nach Erkenntnissen der Bundesagentur für Arbeit (BA) weiterhin hoch. Die Arbeitslosigkeit im September war auf den tiefsten Stand seit 16 Jahren gesunken. Dies überrascht und macht Hoffnung doch gleichzeitig müsste Allen Beteiligten klar sein, dass der Arbeitsmarkt hinter dem Wirtschaftsmarkt ein wenig hinterher hinkt. Somit gibt es ein banges Warten allenthalben auf die Zahlen der BA für den Monat Oktober. Denn ohne jeden Zweifel waren das Ende des Jahres 2007 und das gesamte Jahr 2008 besonders für den Arbeitsmarkt der erfahrenen Kräfte äußerst positiv. Das bestätigt auch Lars Lüke, der Geschäftsführer von expertia, dem größten Jobnetzwerk für Menschen mit mindestens 25 Jahren Berufserfahrung in Deutschland: „Neben dem lange überfälligen Mentalitätswechsel seitens der Unternehmen hat vor allem die gute Konjunkturentwicklung zu einer höheren Nachfrage bei den über 50-jährigen geführt“, so Lüke. Ob sich dadurch schon ein nachhaltiger Effekt eingestellt hat, der dazu geführt, dass erfahrene Arbeitnehmer grundsätzlich mehr geschätzt werden, kann der expertia Mann nicht mit Sicherheit sagen. Ohne jeden Zweifel ist die Nachfrage der Best Ager auf expertia nach einer neuen Herausforderung unvergleichlich groß. Herr Lüke verweist darauf, dass es vor allem ein hohes Maß an Eigeninitiative bedarf, will man am Arbeitsmarkt erfolgreich sein. Dazu zählt etwa das Online Netzwerken, wie es expertia allen Experten kostenlos anbietet. „Denn“ so Lüke „ ein großer Teil aller Jobs werden heute über Netzwerke wie expertia vergeben, das gilt es zu nutzen!“
Warten wir also ab, ob aus der Finanzkrise eine richtige Wirtschaftskrise wird. Die Hoffnung bleibt, dass es die, die eigentlich am meisten Erfahrung bei der Meisterung von Krisen haben, nicht wieder als erstes trifft.












