(openPR) Freiwerdende Frequenzen können Digitaler Spaltung entgegenwirken.
Berlin, 16. Oktober 2008 – „Die durch die Digitalisierung des Rundfunkspektrums freiwerdenden Frequenzen müssen bestmöglich für die flächendeckende Versorgung mit breitbandigem Internet genutzt werden, um die Digitale Spaltung in Deutschland nicht noch weiter zu vergrößern und die Chancen für Wirtschaftswachstum zu nutzen“, so der Appell von Alf Henryk Wulf, Mitglied des Präsidiums der Initiative D21 und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Alcatel-Lucent Deutschland AG anlässlich einer Veranstaltung der Deutschen Breitbandinitiative mit rund 200 Fachteilnehmerinnen und -teilnehmer am 16. Oktober 2008 im Haus der Wirtschaft in Berlin. „Hierbei sind auch Lösungen mit der größtmöglichen Berücksichtigung der Interessen aller Beteiligten denkbar“, so Alf Henryk Wulf weiter.
Der Ausbau einer leistungsfähigen Infrastruktur und ansprechender Dienste muss voran¬getrieben werden. Laut einer Untersuchung von Micus Management Consulting ist in den kommenden fünf Jahren ein Plus beim gesamtwirtschaftlichen Wachstum in Höhe von 46 Milliarden Euro möglich, wenn in der Bundesrepublik in punkto Breitband-Infrastruktur die richtigen Weichen gestellt werden. Je mehr Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Kommunen und Behörden Zugang zu einem Breitband-Internetanschluss haben, desto leichter lässt sich die Vision der Lissaboner Erklärung erfüllen, dass Europa die dynamischste Region der Welt in der Informations- und Wissens¬verarbeitung wird. „Flächendeckendes Breitband ist für eine moderne Informations- und Wissensgesellschaft absolut unverzichtbar und elementar; die Versorgung mit schnellem Internet muss genauso als Infrastrukturmaßnahme verstanden werden wie der Ausbau von Straßen und die Versorgung mit Energie. Hierbei müssen alle an einem Strang ziehen: Der Staat, die Länder, die Kommunen und Gemeinden genauso wie die Wirtschaft. Denn nur gemeinsam können die positiven Prognosen für ein gesamtwirtschaftliches Wachstum auch erfüllt werden“, so die Projektleiterin der Deutschen Breitbandinitiative Gabriele Kossack vom D21-Mitglied Nokia Siemens Networks.
Die Initiative D21 engagiert sich federführend in der Deutschen Breitbandinitiative, einer Diskussionsplattform für Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung. Die Breitbandinitiative veranstaltet zahlreiche Workshops und Fachveranstaltungen zum Ausbau und Nutzen der Breitband-Technologie. Dabei geht es vor allem um zwei Ziele. Zum einen soll ein intensiver und konstruktiver Erfahrungsaustausch ermöglicht werden. Zum anderen soll das Netzwerk der Interessengruppen engmaschiger geknüpft und die Kräfte gebündelt werden. Denn der Erfolg von Breitband wird davon abhängen, dass alle Beteiligten aus Wirtschaft und Politik an einem Strang ziehen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.breitbandinitiative.de









