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Studie empfiehlt Österreich: Digitale Dividende für Breitband-Mobilfunk nutzen

29.04.201008:22 UhrMedien & Telekommunikation

(openPR) Eine im Auftrag der österreichischen Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH erstellte Analyse untersuchte alle Nutzungsmöglichkeiten der freige-wordenen Frequenzen und gibt Handlungsvorschläge. Das österreichische Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) und das Bundeskanzleramt (BKA) folgen der klaren Empfehlung der Studie.


• Bevölkerung und Wirtschaft profitieren bei Breitband-Mobilfunk am meisten

• Vier Nutzungsszenarien der Digitalen Dividende wurden untersucht

• Auflagen sollen negative Auswirkungen auf andere Nutzer ausschließen



Hamburg, den 28. April 2010 - Die renommierte Hamburger Unternehmensberatung Infront Consulting & Management GmbH erstellte - zusammen mit dem Telekommunikationsexperten Arne Börnsen - die von der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH in Wien veröffentlichte wissenschaftliche Studie zur so genannten Digitalen Dividende in Österreich. Darin empfiehlt das Autorenteam um die Infront Consulting & Management GmbH der österreichischen Regierung die Nutzung der Digitalen Dividende für den Mobilfunk. An der Erstellung der Studie waren auch Professor Dr. Jörn Kruse von der Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg und Dr. Michael Latzer von der Universität Zürich beteiligt.


Die Digitale Dividende bezeichnet die Frequenzen von 790 bis 862 Megahertz, die durch die Umstellung von analogem auf digitales Fernsehen frei werden. Diese frei-gewordenen Frequenzen können unterschiedlich, beispielsweise für weitere digitale Fernsehkanäle oder Breitband-Mobilfunk der neuesten Generation, genutzt werden.

Die Infront-Studie zeigt, dass die österreichische Bevölkerung und die Wirtschaft am besten profitieren, wenn das Frequenzband 790-862 Megahertz (sog. obere Digitale Dividende) vollständig für den Breitband-Mobilfunk und hier insbesondere zur flächendeckenden Versorgung ländlicher Räume genutzt wird. Dieser Nutzen entsteht besonders durch:

• Schließung von Breitbandversorgungslücken
• Erhöhung von Datenraten
• Mehr Wettbewerb im Breitband-Sektor
• Mehr Wettbewerb unter den Mobilfunkanbietern
• Verbesserte Breitbandangebote

„Mögliche negative Auswirkungen wie Störungen von Funk-Mikrofonen oder der Kabelnetze lassen sich durch entsprechende technisch-betriebliche Maßnahmen, regulatorische Auflagen und alternative Spektren für andere Frequenznutzer vermeiden“, weiß Tim Braulke, Projektleiter der Studie.

Die komplette Studie kann hier heruntergeladen werden:
http://www.rtr.at/de/komp/DigitaleDividende/DigitaleDividende_Studie.pdf

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