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Wer im Vogelsberg nicht frieren will, der muss zahlen

16.10.200821:59 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Wer im Vogelsberg nicht frieren will, der muss zahlen
Anka Bastian
Anka Bastian

(openPR) GWV langt kräftig zu - Fulda: +20; Frankfurt +10; Marburg +19; Kassel +20; Osnabrück +27.

Das sind keine Tages-Höchsttemperaturen, sondern die Prozent-Werte, um die die Gaspreise steigen. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen - durch andere Städte, durch vergleichbare Werte beim Strom, durch Werte aus dem Frühjahr, als die Preise für Energie schon eimal den Sprung nach oben machten.




Und nun kündigt die GWV in Fulda den Vogelsbergern Gaseinkäufern eine satte Erhöhung um rund 20 % für den 1. November 2008 an. Erhöhungen bei Strom und Heizöl werden folgen, bzw. sind bereits schon angekündigt.

"Gasabnehmer im Vogelsberg müssen leider zur Kenntnis nehmen, dass die GWV machen kann was sie will. Weitere Preiserhöhungen, wie unserer Redaktion vertraulich mitgeteilt, werden folgen. Der Preis pro Kilowattstunde wird für die Vogelsberger Gaseinkäufer im Durchschitt brutto um 1,43 Cent angehoben. Für einen Durchschnittshaushalt können sich die monatlichen Ausgaben für den Einkauf von Erdgas um rund 23 bis 28 Euro belaufen. Der GWV-Geschäftsführer Dr. Peter Szepanek erklärt unverfroren, die Preiserhöhung sei unumgänglich, wenn die GWV Bestand haben will. Dass ältere Menschen, Arbeitslose und andere Mitmenschen mit geringem monatlichen Einkommen wahrscheinlich ab 1. November 2008 frieren müssen, erwähnt der Herr Geschäftführer mit keinem Wort. Dann gab es da noch eine Äußerung, vermutlich von einem C-Politiker, dann solle man sich eben eine dicke Jacke anziehen, dadurch könne man der Preiserhöhung begegnen. Solche Äußerungen sind mehr als nur beschämend. Bezüglich der "Katastrophe um die allgemeinen Heizkosten" gibt es sicherlich erheblichen Diskussionsbedarf. 20 Prozent mehr als im Vorjahr, das ist starker Tobak. In anderen Ländern gibt es Konkurrenz zwischen den verschiedenen Anbietern. Nur in Deutschland, wie z. B. die GWV in Fulda erhöhen so mir nichts, dir nichts die Preise. Da fragt man sich schon warum? Denn die bisherigen Erklärungen des hochbezahlten Geschäftsführers der GWV überzeugen in keiner Weise. Die GWV sollte sich eimal überlegen, ob bei ihr nicht die falschen Leute am falschen Platz sitzen und außer Preiserhöhungen nichts im Kopf haben. Leider müssen wir Gaseinkäufer zur Kenntnis nehmen, dass wir dem Monopol-Unternehmen GWV hilflos ausgeliefert sind.

Innerhalb von 8 Jahren haben sich die Preise fast mehr als verdoppelt. Was tun? H.S. aus Limburg zog wie Tausende andere vor Gericht. Und mit Erfolg. Nun muss der dortige Versorger erst einmal nachweisen, dass die Preise angemessen sind (Landgericht Limburg, Az. 5 0 56/07). Auch viele Bürgerinnen und Bürger im Vogelsbergkreis denken darüber nach, ob sie die stetig steigenden Preise der Stadtwerke und der GWV so einfach klaglos akzeptieren müssen. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft schätzt, dass Hunderttausende derzeit gegen die Stom- und Gaserhöhungen mit Widersprüchen vorgehen.

Die Preis-Erhöhungen treffen alle im Vogelsbergkreis; es gibt aber Ausnahmen. Nehmen wir zum Beispiel einmal die Stadt Hildesheim. Ein 2 Personenhaushalt zahlt bei den dortigen Stadtwerken rund 854 Euro im Jahr für Gas. Wer zu den Konkurrenten E wie Einfach wechselt, zahlt rund 733 Euro. Eine Ersparnis von 121 Euro im Jahr. Beispiele ließen sich hier fortsetzen. Wichtig für uns alle wird sein, dass wir, wenn möglich nicht nur den Gasanbieter wechseln, sondern konzequent sparen. Im Vogelsbergkreis gibt es eine Familie , die benötigt für ihre 64-qm-Wohnung nur noch 57 Kilowattstunden pro Jahr. Zum Vergleich: Viele Haushalte im Vogelsbergkreis brauchen etwa 400 Kilowattstunden. (Wie viel man benötigt, kann man leicht errechnen: Jahres- Strom- und Gas-Verbrauch addieren, beides wird in Kilowattstunden angegeben und durch die Quadratmeter Wohnfläche teilen.) "Die beste Energie ist die, die man nicht benötigt." Deshalb müssen wir unser Verhalten im Alltag ändern: Stoßlüften statt die Fenster kippen, Raumtemperatur um 2 bis 3 Grad senken; lieber Pullover anziehen. Keine Kühltruhe, kein Geschirrspüler nutzen; besser einen Kühlschrank, aber ohne Eisfach. Überall im Haus Energie-Sparlampen verwenden. Nachts Heizung komplett abstellen und Tagsüber nur zeitweise nutzen.

Juristisch sind die Preiserhöhungen auch die der GWV umstritten. So rufen die Verbraucherzentralen auf höheren Preisen grundsätzlich zu widersprechen. Denn nur wer Widerspruch eingelegt hat, kann von einem Muster-Urteil profitieren, dass wo möglich erst der Bundesgerichtshof und dann vielleicht der Europäische Gerichtshof sprechen wird. Wichtig dabei ist aber: Immer grundsätzlich schriftlich widersprechen. Mit dem Vertragspartner GWV zum Beispiel keine telefonischen Absprachen treffen, sie sind letzlich nämlich nie rechtsverbindlich. Ein Musterbrief könnte wie folgt aussehen: "Wir widersprechen der im Betreff genannten Preiserhöhung. Ich bitte Sie, mir die Erforderlichkeit und Angemessenheit dieser Erhöhung durch nachvollziehbare und vollständige Offenlegung Ihrer Kalkulation nachzuweisen."

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