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Thomas Hengelbrock führt in vier Konzerten mit NDR Sinfonieorchester Werke des 18. bis 20. Jahrhunderts auf

16.10.200811:07 UhrKunst & Kultur

(openPR) Thomas Hengelbrock ist in der Saison 2008/09 gleich zweimal Gast des NDR Sinfonieorchester. In der Lübecker Musik- und Kongresshalle (19. Oktober) und der Bremer Glocke (20. Oktober) stehen Mozarts „Linzer“ Sinfonie (KV 425), Bartóks Konzert für Orchester sowie Haydns „Scena di Berenice“ (Hob XXiVa:10) mit der schwedischen Sopranistin Katarina Karnéus auf dem Programm. Der NDR überträgt die Aufzeichnung des Konzerts am 15. Juni 2009. Ein weiteres Mal ist der deutsche Ausnahmedirigent mit dem Klangkörper am 17. und 18. April 2009 zu hören. Diesmal in der Hamburger Laeiszhalle und der Lübecker Musik- und Kongresshalle mit Werken von Mozart, Dvorák und Lutoslawski.



Mit seinen Verpflichtungen beim NDR Sinfonieorchester kehrt Thomas Hengelbrock zu seinen musikalischen Wurzeln zurück. Der vorwiegend mit Alter Musik in Verbindung gebrachte Künstler kommt indes ursprünglich von der Zeitgenössischen Musik. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er u. a. durch seine Assistenztätigkeit bei Witold Lutoslawski, Maurizio Kagel und Antal Doráti. Noch heute fühlt sich der Gründer und Leiter der Balthasar-Neumann-Ensembles in der Musik des 19. und 20. Jahrhunderts heimisch. Seine Herangehensweise ist hier, wie auch bei der Alten Musik, eine ähnliche – nämlich aus der Sicht der historisch-informierten Aufführungspraxis. „Dabei ist es egal, ob die Musik von Händel stammt oder von Bartók“, so der Dirigent in einem kürzlich erschienenen Interview. Béla Bartóks Konzert für Orchester entstand 1943 im New Yorker Exil. Uraufgeführt wurde es kurz vor Bartóks Tod, am 1. Dezember 1944 mit dem Boston Symphony Orchestra unter der Leitung des damaligen Chefdirigenten Serge Koussevitzky. „Der Titel dieses sinfonischen Orchesterwerks“, erläuterte Bartók im Programmheft zur Uraufführung, „findet in der konzertierenden oder solistischen Behandlung einzelner Instrumente oder Instrumentengruppen seine Erklärung.“ Heute gehört die fünfsätzige Sinfonie zu den wichtigen Werken der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Thomas Hengelbrock ist einer der gefragtesten und vielfältigsten Dirigenten unserer Zeit. Ab 17. November wird er – auf erneute Einladung von Gérard Mortier – an der Pariser Opéra Bastille in einer umfangreichen Aufführungsserie von Mozarts „Zauberflöte“ zu erleben sein. Damit knüpft er in Paris an seinen Erfolg mit Glucks „Orpheus und Eurydike“ in der legendären szenischen Umsetzung von Pina Bausch an. Zumindest bist zum Jahresende trennen sich so seine Wege von denen des Balthasar-Neumann-Ensembles. Am Grand Théâtre Luxemburg wird der Klangkörper, diesmal unter Michael Behringer, seine mit der „Wiederentdeckung des Jahres“ 2007 preisgekrönte Interpretation von Legrenzis „Il Giustino“ vorstellen (14. und 16. November 2008).

Weitere Informationen unter www.kulturprojekte.com


19. Oktober 2008, Musik- und Kongresszentrum Lübeck, 19.30 Uhr
20. Oktober 2008, Glocke Bremen, 19.30 Uhr
NDR Sinfonieorchester / Katarina Karnéus - Sopran
Thomas Hengelbrock – Musikalische Leitung
W. A. Mozart: Sinfonie C-Dur KV 425 „Linzer“; J. Haydn: Scena di Berenice - Kantate für Mezzosopran und Orchester Hob. XXIVa: 10; B. Bartók: Konzert für Orchester

17. April 2009, Laeiszhalle Hamburg, 20.00 Uhr
18. April 2009, Musik- und Kongresszentrum Lübeck, 19.30 Uhr
NDR Sinfonieorchester / Angela Hewitt – Piano
Thomas Hengelbrock – Musikalische Leitung
W. Lutoslawski: Novelette für Orchester; W. A. Mozart: Konzert für Klavier und Orchester B-Dur KV 456; A. Dvorák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 "Aus der Neuen Welt"

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