(openPR) In Zeiten der wirtschaftlichen Krisensituation ist es nicht weiter verwunderlich, das nun ein Protest gegen die erste Millionaire Fair auf deutschem Boden stattfindet. Das Sozialforum München, ein bundesweit agiernder Verband für die sozial schwächerchen Schichten, hat es sich zur Aufgabe gemacht gerade für die hundertausenden Sozialhilfeempfänger in Deutschland mobil zu machen und lädt offiziell zur Demo gegen die Millionaire Fair am Donnerstag den 16.10.2008 ab 17.00 Uhr in Messe Riem West ein. Mit markigen Sprüchen wie "Euer Reich-Tun kotzt uns an" und "NEIN zur obszönen Millionärsmesse" kündigen Sie nur an was viele Bürger auch denken: Die Millionaire Fair braucht in Deutschland niemand! Un wenn man dann auch in offiziellen Statements liest das der Veranstalter auch schon Milliardärsmessen mit dem wohlklingenden Titel "Billionaire Fair" plant, fragt man sich in diesen Zeiten wo den derartiges stattfinden soll. Das BMW gerade seine Produktionsbänder stoppt, scheint zum Beispiel Audi nicht zu jucken, Sie stellen demonstrativ auf der Millionärsmesse aus. Kommentare hierzu: Fehlanzeige. Auch die Feststellung des Sozialforums, Zitat: "...und die Spitzendamen des horizontalen Gewerbes preisen (mehr oder weniger diskret, versteht sich) ihre Dienste an." Zitat Ende, zeigt umso deutlicher auf, was den geneigten Besucher der Millionaire Fair erwartet. Umso bedauerlicher für deren Aussteller die ja die "Spitzen der Luxusgüter-Industrie" darstellen.
Laut Frau Chantal, der Pressesprecherin der Millionaire Fair, sei man aber derartiges bereits gewohnt, Demonstrationen und Proteste gäbe es auf jeder Millionaire Fair, in jedem Land. Fragt man sich nur warum? Hat es damit etwas zu tun, das gerade die Werbung in sozial schwächeren Wohnvierteln mit leicht bekleideten Mädchen durchgeführt wird, oder gehen tatsächlich einige Dinge auf der Millionaire Fair vor sich, die nicht rechtens sind? Wenn man den offiziellen Flyer des Sozialforums liest denkt man an zweiteres. Und: München Riem, der Messestandort ist Sperrbezirk. Also eigentlich ein Fall für die Stadt München und deren Referat.
quellen: sozialforum, az;
http://m-sf.de
http://www.abendzeitung.de/muenchen/59352










